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Dienstag, 9. Dezember 2014

Ich mag... über das Leben nachdenken 5/111

Ich mag....mir tiefgehende Gedanken über alles Mögliche zu machen. Warum verhalten wir/ich uns so wir es tun, was gibt es für Ursachen, könnte man/ich etwas verändern im Leben. Was ist überhaupt der Sinn des Lebens? Muß es immer so konstruiert sein?
Hier hat mir eine Freundin neulich ein schönes Zitat geschickt: 
"…und ich hatte realisiert, daß im Leben selbst eigentlich kein Sinn steckt, außer der, den ich ihm zumesse."       (Der Zen-Abt Muho)

Ist das nicht eine wunderbare Antwort?  ☺

Ich mag nicht... wenn Gespräche ausschließlich an der Oberfläche hängen bleiben. Es gibt so viel Interessantes, Inspirierendes und von Herzen kommendes. 

Es macht mir Freude über solche Dinge nachzudenken, wenn ich meine Runden in Wald und Flur drehe!

Glück
Glück empfinde ich täglich, indem ich mir die schönen Momente im Leben bewußt mache. Es müssen nicht immer die großen Sachen sein. Hier setze ich einen kleinen Anker dafür in meinem Buwußtsein und überhaupt....

Sonntag, 30. November 2014

Ich mag Selbstgebackenes und mein Leben hinterfragen 4/111

Ich mag Selbstgebackenes und mein Leben hinterfragen. Am Sonntagvormittag, wenn ich meine Woche reflektiere und neue Pläne schmiede oder Projekte angehe, greife ich dann gern beim Tee zu etwas Gebäck (es denkt sich leichter dabei ☺). Zumeist schmecken die Kreationen aus dem eigenen Backofen auch viel besser, als gekaufte Backwaren und im allgemeinen esse ich auch weniger davon ....
Gestern habe ich für die kommende Woche = zwei verschiede Sachen  zubereitet, das war richtig gemütlich und meditativ.  
Ich mag mir nicht zu viel Arbeit machen, daher was beim Ausstechen übrig bleibt, wird nicht neu ausgerollt, sondern einfach auch auf das Backblech geworfen. Nur das Mittelteil ist aus einer Ausstechform, links kein Hahn, sondern ein Rest, rechts ebenfalls kein Baum.
Ich mag nicht, wenn ich nicht wenigstens einmal in der Woche Zeit finde, um darüber nachzudenken, was gut und was nicht so rund zuletzt in meinem Leben gelaufen ist und was ich ggf. verändern kann. Das Aufschreiben immer wieder sonntags ist ein liebgewonnenes Ritual und hilft mir sehr einiges wieder in's rechte Licht zu rücken. 

Es macht mir einfach Freude "alles" aufzuschreiben und ggf. zu illustrieren. Auch neue Ideen, die ich ausgesponnen habe, kann ich ggf. aufgrund des Inhaltsverzeichnisses noch einmal ausgraben, falls ich nicht dazugekommen war und sie vergessen hatte.

Es schüttelt mich: heute habe ich nichts zu dieser Rubrik, ach vielleicht doch - schmunzel und lach - bei bunten Keksen oder gar Belegkirschen, so viel Chemie sieht auch für mich nicht gut aus.

Die Photos können manchmal etwas mit dem Thema zu tun haben, manchmal nicht, es sind einfach Bilder, die mir etwas bedeuten - zumeist aus Vancouver.  Ich habe gedacht, ich schreibe mir mal alles auf, was ich mag und was das Leben mehr oder mal auch weniger bereichert. 

Glück

Glück empfinde ich täglich, indem ich mir die schönen Momente im Leben bewußt mache. Es müssen nicht immer die großen Sachen sein. Hier setze ich einen kleinen Anker dafür in meinem Buwußtsein und überhaupt....

Mittwoch, 26. November 2014

Ich mag "zu-Hause-" in der Fremde 3/111

Ich mag... gern dort sein, wo es mir gefällt und wo ich mich auskenne, wo ich mich irgendwie auch zu Hause fühle. Ständig neue Länder zu besuchen, ist nicht mein Ding. Urlaub bedeutet für mich, zu mir selbst zu kommen, neue Gedanken aufzugreifen und ggf. Pläne zu schmieden.
Der Pazifik auf dem obigen Bild ist mir schon ein wenig vertraut. 

Ich mag nicht... große Hitze, in der Tat ist mir tatsächlich 15° C und leichter Regen das liebste. Ausnahmen bestätigen wie immer die Regel ☺☺☺  

Es macht mir aber durchaus auch Freude neue Plätze, Wege, Landschaften in den mir bekannten Regionen auszukundschaften! Und ab und an kommt doch etwas völlig Neues dazu und wenn ich Glück habe (oder das richtige Gespür zuvor), dann wird es ein neues "Zu-Hause" fern der Heimat. Das ist fast das Beste, nicht wahr?

Es schüttelt mich, wenn ich mich bei 35° C und mehr bewegen soll. Da hilft nur die berühmte Hängematte. 

Glück

Glück empfinde ich täglich, indem ich mir die schönen Momente in meinem Leben bewußt mache. Es müssen nicht immer die großen Sachen sein. Hier setze ich einen kleinen Anker dafür in meinem Buwußtsein und überhaupt....

Freitag, 21. November 2014

Ich mag .... Adventsbasar der Waldorfschule in X-Berg (2/111)

Ich mag den alljährlichen Adventsbasar der Kreuzberger Waldorfschule, der heuer wieder heute und morgen stattfindet. 
Schaufensterauslage Konditorei Rabien
Das Photo habe ich bei der Steglitzer Konditorei Rabien vor ein paar Jahren gemacht. Kann ich nur empfehlen.
...  

Ich mag nicht Bienenwachskerzen, die Farbe gefällt mir einfach nicht nicht so sehr.

Es macht mir sehr viel Freude, jedes Jahr zu diesem Adventsbasar hinzugehen. Es gibt so viele schöne Dinge dort in Kreuzberg zu bewundern, die Waldorfkinder sind zauberhaft und der selbstgebackene Kuchen und die Torten sind nicht von dieser Welt. Ich freue mich schon auf morgen.!
Picknick auf dem BUGA-Berlin-Gelände
Es schüttelt mich, wenn Kerzen auf die Tischdecke kleckern oder sie ausgepustet werden.  

Glück

Glück empfinde ich täglich, indem ich mir die schönen Momente im Leben bewußt mache. Es müssen nicht immer die großen Sachen sein. Hier setze ich einen kleinen Anker dafür in meinem Buwußtsein und überhaupt....

Mittwoch, 19. November 2014

Ich mag ☺ Polsterluftblasenfolie zerknibbeln 1/111

Ich mag....

... das Zerknallen der Luftblasen von Polsterfolie. ☺
Telefonzelle in Alt-Tegel (Berlin)

Ich mag nicht...

... das Geräusch knackender Gelenke. 

Es macht mir kindische Freude, diese Luftblasen mit den Fingern zu zerdrücken. Einmal als besonders viel Folie zur Verfügung stand, habe ich die Folie auf dem Fußboden des Wohnzimmers ausgebreitet und eine Freundin und ich sind darüber bzw. darauf getanzt. Kinder, war das ein Spaß und Gekicher. Das Kind in uns kam voll auf seine Kosten!!!

Es schüttelt mich, wenn Leute ihre Finger krachend gegeneinander drücken und noch mal und noch mal. Huaaah - weglauf. Ich fühle mit den Gelenken mit. 
Schaufensterauslage in der Granville Street
Die Photos können manchmal etwas mit dem Thema zu tun haben, manchmal nicht, es sind einfach Bilder, die mir etwas bedeuten - zumeist aus Vancouver.  Ich habe gedacht, ich schreibe mir mal alles auf, was ich mag und was das Leben mehr oder mal auch weniger bereichert. 

Glück

Glück empfinde ich täglich, indem ich mir die schönen Momente im Leben bewußt mache. Es müssen nicht immer die großen Sachen sein. Hier setze ich einen kleinen Anker dafür in meinem Buwußtsein und überhaupt....

Dienstag, 1. Juli 2014

Mein persönlicher Canada Day

Am 1. Juli ist Canada Day. Was hat das mit mir zu tun?
Auf den ersten Blick wohl nicht so viel und letztlich auch nicht mehr so viel auf den zweiten Blick. Aber das ist immer eine Betrachtungssache. Also hat es wohl doch viel mit mir zu tun....

Auf diesem Blog steht nicht viel Persönliches über mich. Bestimmt schon aufgefallen, nicht wahr??? ☺☺ Mehr ist oftmals in meinen Antworten zu den Kommentaren zu entnehmen. Doch das nur am Rande.
Canadagänse am 29. April 2014
Als ich noch ein kleines Kind war, erzählte mir mein Vater oft von Canada, wo er ungefähr eineinhalb Jahre seines Lebens verbrachte. Das waren interessante und spannende Geschichten. 

Später als Teenie hörte ich viel den den BBC Wordservice und stoß dabei auch auf die Reihe: "Hier spricht Kanada".

Und dann hatte ich eine ganze Weile mit Nordamerika zunächst nicht mehr viel am Hut, Kinderbetreuung und Partnerschaft waren angesagt. 

Doch das Leben ändert sich, das Kind blieb, doch nicht der Partner.

Eines Tages erhielt ich von meiner langjährigen Freundin eine alte Zeitschrift, die Brigitte. Sie hatte letztlich nur zwei interessante Beiträge für mich:
a) wie dekoriere ich eine Altbauwohnung weihnachtlich
b) eine Anzeige zum Buch "Nicht heulen Husky"

Tja und b) wirbelte einiges in meinem Leben um!!!

Mir fiel plötzlich wieder ein, daß ich doch schon als Kind immer Bücher schreiben wollte. Ein ganz naiver, kindlicher Traum kam wieder auf mich zu und ich fragte meine Freundin, ob wir nicht gemeinsam ein Buch schreiben könnten. 

Sie schrieb dazu in einem ihrer Bücher, daß ich meinte: "... und du machst mit...". Nein, nein, so bossy war ich dann doch nicht. Oder doch?? Wer weiß? ☺☺

Tja und zufälligerweise sollte mein Teil in Canada spielen! Was für ein Zufall (lach und grins)! Okay aber was darüber schreiben, ich war noch nie dort und hatte keine Ahnung. Sprechen die da nicht sogar irgendwo Französisch????

Also Kontakte geknüpft und daraus ergab sich zufällig wesentlich mehr: eine neue Liebe und Partnerschaft in Edmonton.

Doch manchmal geht das Leben andere Wege als wir uns so denken. Plötzlich und unerwartet starb nach vier Jahren Partnerschaft mein Freund und Seelenverwandter. Das war eine sehr schwere Zeit für mich. Hart war das erste Jahr danach - oh ja, sehr hart....

Tja und heute bin ich wieder lebensfroh nur bin ich letztlich doch nicht in Canada gelandet - oder doch, sehr häufig sogar - nur halt nicht als Permanent Resident und überhaupt....
...ich liebe Regen und daher natürlich Vancouver!!!

Oh Canada! Our home and native land...

Freitag, 7. März 2014

Freude

„Das beste Mittel, jeden Tag zu beginnen ist: Beim Erwachen daran zu denken, ob man nicht wenigstens einem Menschen an diesem Tage eine Freude machen kann.“

Friedrich Nietzsche

Stimmt, das ist ein gutes Motto. Ich werde mal sehen, wen ich nachher..., ach, ich hab da schon eine Idee
Krumme Lanke in Berlin

Mittwoch, 16. Oktober 2013

Ziele

Ziele zu erreichen bzw. überhaupt zu setzen fällt mir manchmal nicht leicht. Warum nur? Tja.... Es wird mehrere Ursachen geben, eine davon ist unter Umständen mein Temperament. Zum "goal getter" bin ich nicht unbedingt geboren - viel zu "anstrengend" ☺ finde ich ☺☺!
...diese Jungs haben auch große Ziele...
Es heißt immer so schön und richtig, daß es wichtig ist ein (oder mehrere) Ziele zu haben. Nicht nur um weiter zu kommen im Leben, sondern auch, um sich erfüllt und bestätigt, gar glücklich zu fühlen. Richtig. Ich kann es für mich letztlich auch nur bejahen. 

Wenn ich etwas erreicht habe, dann fühle ich mich sehr gut und auch der Weg dorthin fühlt sich für mich schon gut an. 

Mit zunehmenden Alter jedoch habe ich den Eindruck, daß das Erreichen von ganz großen Zielen nicht mehr so wichtig zu sein scheint. So etliches habe ich außerdem bereits erreicht im Leben. Es scheint mir nicht mehr um die ganz großen Dinge zu gehen, wobei.... "man" weißt ja nie..... ☺

Jedenfalls muß ich noch lernen, daß es mittlerweile um die kleinen aber stetigen Ziele geht. Das große Ganze ist getan, jetzt geht es um die Feinheiten. Etwas, was mir noch nicht ganz so leicht fällt, doch ich lerne dazu....

Mittwoch, 18. September 2013

Etwas Neues für mein Glück

Es ist Mittwoch und ich erinnere mich einmal wieder selbst an mein Glück ☺.
Detail aus der Blumenhalle zur LaGa 2013 in Prenzlau

Offen für Neues sein, so heißt es immer so schön. Das klingt gut und gern gebe ich hier auch manchmal ein Lippenbekenntnis dazu von mir. Doch wenn ich ehrlich bin, dann hänge ich auch manchmal stur am Altbekannten. 

Nach dem Motto: "Das bekannte Unglück ist mir lieber als das unbekannte Glück." Na ja, ganz so "schlimm" bin ich dann doch nicht. Ich sollte nicht zu selbstkritisch sein, nicht war?

Einiges Schöne habe ich schon für mich entdeckt und erlebt, weil ich etwas Neues ausprobiert habe. Anderes war dann doch nicht so gut, unter Umständen sogar unangenehm. 

Auch hier scheint es so, daß der goldene Mittelweg wohl für mich hilfreich ist. 

Hm..., was könnte ich denn Neues ausprobieren? Nun, am Sonnabend war ich in Prenzlau, wäre dort nicht die Landesgartenschau gewesen, wäre ich nie auf die Idee gekommen, dort hinzufahren. Unsere Tour ist hier am letzten Sonntag eingestellt worden und am Freitag möchte ich dann noch die Blumenhalle freischalten. Jedenfalls war dies etwas Neues und hat mich wieder einmal glücklich gemacht. Es geht doch also ☺☺☺!!!

Mir ist auch aufgefallen, daß ich oft im nachhinein eine Situation (Lebenslage) als glücklich empfinde. Während dies mir im Augenblick des Erlebens nicht immer bewußt war. Das Glück erscheint dann noch im Unklaren, gar verschwommen:
Wie dieses Bild, es ist völlig unscharf, verschwommen und doch war es eine glückliche Situation, die ich später auf jeden Fall als glücklich einstufe. Und weil mir dies vor ein paar Jahren auffiel, übe ich mich jetzt daran, glückliche Situationen bereits während des Geschehens besser wahrzunehmen. 

Ich werde weiter überlegen, was es Neues gibt, was ich ausprobieren kann (und dann - wenn es geht - auch tun).

Gab es etwas Neues für Dich, was Dir sehr viel Spaß gemacht hat?

Mittwoch, 11. September 2013

Selbstachtung (und orange Herbstfarben ☺)/Self-respect and autumn colors

Es ist einmal wieder Mittwoch und da schreibe ich doch so gern für mich selbst ein paar Zeilen, um mich ans Glück zu erinnern, vielleicht, wenn ich auch mal nicht so gut drauf bin.
Once again it's Wednesday and the day I like to remind myself of the things that make me happy.
U-Bahnhof Berlin Stadtmitte
Dieses Bild habe ich im vergangenen Jahr aufgenommen, weil mir hier ganz besonders die magersüchtige Frau auf dem Plakat aufgefallen ist. Kann man so glücklich sein? Vielleicht zeitweilig zu gewissen Ereignissen (ganz sicher), aber nicht generell im Leben, das kann ich einfach nicht glauben. 
I took the picture last year because the bulimic lady in the ad caught my eye and made me wonder: is it possible to be happy when you lead a life like that?

Selbstachtung wäre dazu für mich ein wichtiges Thema. Ich möchte mich selbst gut fühlen darüber, wie ich mein Leben führe, was ich tue. Verhalte ich mich ethisch oder gehe ich über "Leichen", um etwas zu erreichen? Nein, das tue ich nicht. Manchmal könnte ich vorher besser darüber nachdenken, was ich denn zu der anderen Person im Gespräch sage. Es passiert mir schon manchmal, daß ich Gesagtes lieber ungeschehen machen würde. Na ja... lebenslanges Lernen halt. 
Self-respect is an important issue for me. I need to be able to feel good about myself. Do I act on decent ethical and moral standards or am I willing to do anything? Nah, not the latter, but I could at times be more considered in terms of what I say to people. I often wish I could take things back. But you can't and that's just life.

Ein wenig habe ich dieses Thema damit angerissen, aber es gibt noch sehr viel mehr dazu zu sagen und überhaupt....
I could go on and on but this post is just intended to be a quick input, a refreshing thought during the lunch break. So let me hear what you think, if you like to share your own thoughts on this one.

Oh by the way... happiness can also be intriguing colors, like autumn colors which help me enjoy the season.

Glücklich machen mich auch bestimmte Farben und die dazugehörigen Photos:
auf dem Farmer's Market in Kitsilano
voll das Leben genießen und schlemmen.... ☺☺☺
Ist orange nicht eine wunderbare Herbstfarbe?

Mittwoch, 4. September 2013

Dankbarkeit (ein weiteres Glück für mich)

Dankbarkeit ist ein weiterer, sehr wichtiger Glücksfaktor.
Ich bin dankbar für die Schönheit um mich herrum...
Hier schreibe ich ja, um mich selbst zu motivieren. So wie Bewegung, ständiges Lernen und Freundschaften wichtig für mein Glück sind, so ist es auch die Dankbarkeit.

Früher konnte ich damit nicht so viel anfangen. Okay, klang irgendwie klug und weise, aber na ja....

Doch mit zunehmenden Alter fällt mir das leichter. Denn mittlerweile hatte ich auch Phasen, in denen etwas fehlte - etwas vielleicht ganz Alltägliches, aber auch etwas ganz wichtiges. 

Alte Versichererweisheit: "Erst im Verlust erkennt man den Wert einer Sache." Stimmt! Oh ja....

Wenn ich dann unterwegs bin im Wald, dann fallen mir viele Sachen ein, für die ich dankbar bin und was wäre, wenn sie nicht mehr da wären.

Ich bin dankbar, daß ich morgens aufstehen kann, daß ich zur Arbeit gehen kann, daß ich überhaupt eine gute Wohnung habe, daß ich Freunde und Verwandte habe, daß es mir gut geht, daß ich viele Interessen habe und, und, und.... Was wäre ich ohne dem?
eine eigene Bleibe, sooo wichtig!
Und dann gibt es auch die ganz kleinen Sachen, für die ich dankbar bin. 
ich bin dankbar, wenn die U-Bahn pünktlich fährt, daß sie fährt...
Mir macht es wirklich Spaß dankbar zu sein, das hilft mir, wenn ich mich manchmal in etwas verrannt habe. Manchmal denke ich jedoch nicht daran und brüte erst einmal vor mich hin.... tja und dann kann ich ja dafür dankbar sein, daß ich das nicht nur in meinem Tagebuch aufschreiben kann, sondern auch hier, wo ich von überall auf der Welt zugreifen kann.

Wofür bin ich heute dankbar, diese Frage stelle ich nur mir selbst! Gern freue ich mit über jeden Kommentar und überhaupt....

Dienstag, 3. September 2013

Warum Blogging

Sonntagsgedanken (jedoch erst am Dienstag, da ich es doch glatt am Sonntag vergessen hatte zu veröffentlichen)
eine von den Millionen Kirschblüten aus Vancouver
Warum schreibe ich hier ein paar Notizen und überhaupt....? Eine sehr gute Frage, die ich mir immer wieder, wenn ich unterwegs bin, auf den Bus warte, stelle! Tja...
Selbstdarstellung? Egotrip? Andererseits schreibe ich hier keine Details, wie dem auch sei, ein bißchen spielt das Ego wohl immer eine Rolle.
sie sind soooo schön im April
Andererseits ist es doch egal, warum. Die Hauptsache es macht mir Freude. Ich habe eine ganze Weile nach deutschen Blogs gesucht, die mir gefallen, doch letztlich bis jetzt (denn ich weiß, es gibt sie) noch nicht das richtige getroffen. Oder sie sind leider nicht mehr aktiv. Und das wird auch seine Gründe haben, vielleicht ist das Leben in der realen Welt einfach das, was das wirklich Wichtige für mich ist.
(Im März) ....mit Tempo 30 durch's Leben?
Viele interessante Blogs habe ich im nordamerikansichen Raum gefunden. Am liebsten hätte ich dafür einen achten Tag in der Woche um sie alle lesen zu können. Nun, das geht natürlich nicht und ich will ja auch für mein Leben Prioritäten setzen. Beispielsweise bin ich gefragt worden, ob ich hier nicht auch meine Notizen in englischer Sprache (zusätzlich) schreiben könnte. Das ist eine sehr gute Idee, das habe ich schon manchmal gesehen. Theoretisch könnte ich das natürlich auch tun, praktisch werde ich dazu leider nicht die Zeit finden können, da mein schriftliches Englisch nicht so gut ist. Auch sollen es ja nur Notizen sein, die hochliterarischen oder tiefgehenden Beiträge überlasse ich da lieber den (Blogger)Profis und schaue dort gern ab und an vorbei. 
Märzblüte
Und da es ja bei mir nur Notizen sind, kann der Übersetzungsknopf von Google helfen. Das Ergebnis ist oft recht gut treffend. Zeit benötige ich auch für meine sozialen Kontakte.
die letzte (gefüllte) Blüte im April
Somit werde ich schauen, was für mich hier Sinn macht, sehr wichtig ist mir selbst beispielsweise der Mittwochsbeitrag. Am letzten Mittwoch schrieb ich über Bewegung und das ist etwas, was ich jetzt auch wieder zunehmend mehr tun werde. Die heißen Sommertage sind vorbei und dann fühle ich mich im frischen/kühlen Wald so richtig wohl. 
Beaver Lake
Diese Mittwochsbeiträge sind in der Tat etwas, daß ich für mich selbst schreibe, um mich zu motieren oder zu erinnern. Anderes werde ich vermutlich aufgeben, sehr lieb sind mir nach wie vor Berlin, Canada, Tagebücher und vermutlich der Tee dies wird somit bleiben.
Kennst Du einen für Dich interessanten Blog? Was macht ihn so lesenwert für Dich?
PS: meine verlinkten Blogs sind zur Zeit ganz unten rechts bis ich mich hier mit der "Programmierung" besser auskenne. Sie sollen eigentlich nach oben, doch so einiges gelingt mir noch nicht.

Mittwoch, 28. August 2013

Bewegung - mein 3. Glücksfaktor

Freundschaften und stetiges Lernen sind meine wichtigen Glücksfaktoren. Aber es gibt noch mehr und ich möchte mich hier weiterhin selbst motivieren!

Ein weiterer wichtiger Punkt für mich ist die regelmäßige Bewegung

Zum einen ist mein Körper dankbar, nach der langen Bürotätigkeit endlich einmal wieder so richtig in Bewegung zu kommen, zum anderen kann ich damit auch Streß abbauen und neue Energie gewinnen. Auch denke ich dabei über das eine oder andere Problem nach und komme womöglich sogar zu einer Lösung. 

"Leicht gesagt für einen Sechser Käse!" wie der Alt-Berliner sagen würde. Bloß wann und wo?

Das ist auch so eine Herausforderung für mich - oh ja!!!!

Sportstudio: nein danke, vor einiger Zeit mal ausprobiert, nein, das ist nicht meins, ganz davon abgesehen, daß ich dort erst einmal extra hinfahren muß, eine weitere Überwindung. 

Gymnastik zu Hause? Na ja.... zweimal und das war's dann, zu langweilig. 
Photo© in Kitsilano
Ich laufe somit am liebsten, wenn es irgendwie geht. Steige früher aus dem Bus und benutze ihn auch nicht stets und ständig. Doch am liebsten laufe ich durch die Wälder hier in Berlin, je länger ich unterwegs bin, desto mehr spüre ich die Glückshormone in mir wirbeln - wunderschön!
am Berliner Wannsee   Photo©
Oder - sofern keine Zeit für den Wald ist - laufe ich, wo ich sonst gerade bin. Leider ist das nur nicht immer möglich und die Berliner Parkanlagen sind nicht immer so attraktiv. Doch das klingt ganz schön nach Ausrede, nicht wahr? Früher hatte ich doch oft ein halbes Stündchen (oder mehr) die Zeit dafür finden können. 

Stunden- und kilometerlang kann ich dagegen durch Vancouvers Straßen streifen oder bin am Wasser oder im wunderschönen bereits 125 Jahre bestehenden Stanley Park. Wie dem auch sei, wo mein Wille ist, da finde ich auch meinen Weg. Die Hauptsache ich bewege mich und überhaupt....
Beaver Lake im Stanley Park   Photo©
Magst Du sagen, was Dich glücklich macht oder welches erfolgreiche "Rezept" Du für Dich gefunden hast, Dich mehr zu bewegen?

Donnerstag, 22. August 2013

Tagebuch: Hoffnung, Träume, Geheimnisse (und ein Buchtip)

mein Tagebuch 28


Jeder hat etwas zu berichten! Es ist nicht richtig, daß doch in meinem Leben gar nichts passiert! Nein, das ist nicht richtig! Jeder hat eine unterschiedliche Art das Leben zu sehen, wir haben Hoffnung, Träume und auch Geheimnisse.



Nicht wahr? Plötzlich gibt es doch etwas zu schreiben, fern davon, ob die Waschmaschine gerade die Weiß- oder die Rotwäsche laufen läßt. Jetzt erzähl ich Euch ein Geheimnis, in meinen TBs kommt die Waschmaschine sogar relativ häufig vor. Da das TB-Schreiben zumeist ein Ritual bei mir ist und das beinhaltet zunächst das Tagebuch an sich, dann eine Kanne Darjeeling (Tee), etwas Gebäck, eine Kanne Wasser, Buntstifte und fast immer das Laufen der Waschmaschine, da das Schreiben zumeist zur selben Zeit stattfindet. Der geschriebene Satz über die Waschmaschine läßt meine Gedanken sammeln, ehe ich zum wesentlichen komme.



Egal, wie alt Du bist, Du hast immer etwas zu erzählen. Jeden Tag ein paar Minuten oder am Wochenende ein Stündchen, wie es Dir gefällt. Ein Schatz, der über die Jahre wächst und Deine Entwicklung im Leben zeigt. Es lohnt sich in Deinen alten Tagebüchern zu stöbern. Ab einem gewissen Alter haben unsere Kinder auch zunehmend mehr Interesse an ihren Wurzeln (ggf. Ahnenforschung), wie wunderbar, wenn sie dann auf diese Quellen zurückgreifen können. Ggf. kannst Du Deine Tagebücher auch dem Deutschen Tagebucharchiv in Emden überlassen.



Nun habe ich bereits ein paarmal über den Wert vom TB-Schreiben gesprochen, beim nächsten Mal (Donnerstag) komme ich dann wirklich mit ein paar konkreteren Ideen daher – zur Zeit bin ich noch in der Orientierungsphase, was ich hier denn wirklich schreiben möchte. Eine Idee vielleicht doch noch: hast Du die kleinen Jahreskalender in meinem TB entdeckt? Diese Werbegeschenke habe ich in jedem TB, so daß ich immer über den Tag des Jahres orientiert bin.

TB 28, Teile des Inhaltsverzeichnisses und Buchtip

Und am Schluß noch ein Tagebuchtip:



„Die Berliner Tagebücher der Marie … Wassiltschikow 1940 – 1945“



„Die Einzigartigkeit dieses umfangreichen Tagebuchs liegt gerade in seiner Privatheit. Denn sie ermöglicht es, dem nachgeborenen Leser wie dem Zeitgenossen von damals, jene Jahre eben in ihrem Alltag heraufzubeschwören, Facetten des Krieges, die man, außer in der Literatur, so gut wie immer aussparte, obwohl sie es sind, aus denen man auch heute erfahren kann, wie es wirklich gewesen ist.“ Zitat: Die Presse, Wien (gemäß Bucheinband)



Ich habe dieses TB vor Jahren mit Begeisterung gelesen.



Gibt es ein Tagebuch, welches Dir besonders gefällt?
geringfügig rev. 30.12.2014
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