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Montag, 14. August 2017

Papierphotos sortieren und archivieren, eine große Aufgabe

Seit langem schiebe ich bereits ein Projekt vor mich her: Was soll aus meinen vielen liebgewonnenen Papierphotos werden?
Herausforderung: Photos aus Papier sortieren
Als ich noch neu im "Photogeschäft" war, habe ich immer alle Bilder mit vielen Kommentaren und Alltagsschnipseln versehen liebevoll in Photoalben geklebt. 
Kreativität pur: das Photoalbum
Kreativität pur: das Photoalbum
Doch irgendwann kam ich nicht mehr hinterher. Hinzu kommen - ganz am Rande bemerkt ☺ - auch noch Dias. Doch das ist ein anderes Thema. 
Ideen hatte ich viele ☺☺☺. Daraus resultierend existieren verschiedene begonnene Groß- und Kleinalbenprojekte. Auch habe ich es tatsächlich mal mit einem, nein zwei Scrapbooks versucht. Doch bei letzteren würde ich nie fertig werden! Übrigens "man" ahnt es, diese "Projekte" habe alle eins gemeinsam, sie sind nicht abgeschlossen☺☺☺.
Einsteckalben, auf Dauer keine gute Idee
Ach und nicht zu vergessen, im letzten Jahr kam ich auf die Idee, Photobücher drucken zu lassen. Nicht optimal aber besser als gar nichts, zumal ich die Photopapierqualität im Plandruck wählte. Gar nicht mal so schlecht, doch wie man sieht, gibt es bereits einige Exemplare:
Photobücher: kann "man" machen
Es hilft alles nichts, es müssen "Photoboxen" her. In jeden Karton passen ungefähr 700 Stück. Das sind dann doch schon ganz andere Archivierungsdimensionen...
Photoboxen möglichst in  sehr guter Archivqualität
Am Wochenende war es noch relativ leicht, als ich mir einen Großteil der digitalen Papierphotos vornahm. Doch für die nächsten Tage (Wochen????) ist die Archivierung der analogen Bilder samt Negative geplant. Hier ist nur ein sehr kleiner  Bruchteil des Bestandes zu sehen:
Letztlich werde ich auch dort kalendarisch vorgehen und die Negative mit einer Filmnummer, Datum und Ort versehen gesondert aufbewahren. Die Filmnummer wird sich auch bei den Bildern auf einer Registerkarte vermerkt wiederfinden. Auf Dauer werde ich dann die zur Archivierung besser geeigneten Kartons von Manufactum verwenden. Erst mal mit der Arbeit beginnen, ist zunächst Priorität für mich. 
Na denn man tau und überhaupt...

Freitag, 24. März 2017

Kleine Kreuzberg-Frühlingsimpressionen

Der Himmel ist blau, die Stadt lacht! Nach einem Termin noch mal schnell zum Kreuzberger Viktoriapark und ein paar Frühlingsimpressionen einsammeln - auf geht's mit kleiner Canon und überhaupt....





Kreuzberger Altbauten am Viktoriapark
Kinna, wat is dit Leb'n doch schöan...🙌💐💐💐💐💐💐💐

Montag, 30. Januar 2017

Freitagvormittag in Berlin: Gedächtniskirche

Seit Beginn des Jahres ist der Freitag immer frei - wie wunderbar!!!! ☺☺☺ Was tun in diesen extra Lebensstunden?
Beispielsweise  hatte ich am vorletzten Freitag eine liebe Freundin besucht und dabei mich auch = von ihren beiden putzmunteren, schmusigen Katzen vereinnahmen lassen:
Das war ein schöner FrüStü-Besuch mit vielen netten Gesprächen. 

Zuvor war der allererste Freitag ganz dem Faulsein, Schreiben, Lesen usw. gewidmet. 

Doch was nun am letzten Freitag tun? Ach ja, ich wollte ja schon seit langer Zeit einmal wieder den kompletten Kurfürstendamm vom Tauentzien beginnend zum Halensee bummeln, immer der Nase lang! Gedacht - getan, oder auch nicht, denn es war morgens um 10.00 h ob der Minusgrade immer noch sehr, sehr kalt gewesen und dann, ja dann gibt es doch soooo viel Geschäfte am Boulevard. So mußte (!) ich einige stürmen und ordentlich Wirtschaft und Handel ankurbeln. 

Am Europa Center hat es mich das erste mal gefröstelt und da kam Bonita gerade recht.☺☺☺

Danach... hmmm, was nun, ach ja, mich einmal wieder vom Farbenspiel von Egon Eiermanns Neubau der Gedächtniskirche faszinieren lassen. Das fanden schon meine Canadier ganz beeindruckend:
Auch gab es gerade ein wunderbares Orgelkonzert
Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
Detail der Ruine der Kaiser-Wilhelm-Gedächtniskirche
So gab es noch einige Geschäfte, die ich aufsuchte und bis zum Halensee kam ich zumindest an diesem Freitag nicht mehr. Ach ja, ich benötige ja auch noch Geschirr für Vancouver...
Porzellan: Villeroy & Boch "coffee club"
und überhaupt....

Samstag, 10. Oktober 2015

Ein Paradies auf Erden finden - Das Torhaus Kotelow

Ja, das wollten sie und das tun sie, Ihr Paradies im Hier und Jetzt finden und erschaffen. Y und W vom Torhaus Kotelow.
Das Torhaus in Kotelow
Vorgestern am Donnerstagmorgen bei gutem Regen ging es mit der Bahn aufs Land. 
Die zweistündige Fahrt führte mich zu langjährigen Freunden, die sich ihren Traum vom eigenen Haus mit Garten erfüllten und das denkmalgeschützte Torhaus in Kotelow vor zwei Jahren gekauft hatten. Bevor es zur großen Besichtigung von Grund und Boden ging mußte jedoch erst einmal kräftig und lecker gefrühstückt werden:
Vollberufstätige Katzen und ehrenamtliche Freizeit-Coaches Kitty und Tom waren auch mit von der Partie.
Der Ofen bullerte, das FrüStü mundete ausgezeichnet und wie "geplant" dauerten Gespräche über Gott und die Welt und natürlich uns selbst bis halbdrei. Eine gerade richtige Frühstücksbeendezeit.
Nun aber raus in den Regen.
1733 erbaut, Torhaus Kotelow, restauriert 2015

Was gibt es in der unmittelbaren Umgebung?
 Unter anderem einen Gutshof
Das Torhaus steht bereits seit einiger Zeit unter Denkmalschutz, früher diente es u. a. als Wohnhaus, aber auch der Konsum gab den Dorfbewohnern ihren täglichen Einkauf. Dort wo heute der Frühstückstisch steht war einmal die Ladenkasse. Lang, lang ist's her. Trotz intensiver Recherche konnten die neuen Eigentümer nicht viel über die Historie in Erfahrung bringen. Beim letzten Tag des offenen Denkmals hatten sie zahlreiche Gäste. Alle freuen sich, daß nun wieder Leben an diesen zentralen Dorfplatz eingezogen ist und die behütsame Restaurierung unter "strenger" Beobachtung der Denkmalschutzbehörde voranschreitet. Eine ältere Dame, die als Kind dort unter einfachsten Verhältnissen gewohnt hatte, konnte mit einem Lächeln von sich sagen: "....und wir waren glücklich dort..."
Das ist nun zur Maxime von Y und W geworden, wir wollen hier auch glücklich sein und mit dem arbeiten, was vorhanden ist. Egal wo früher nun einmal die Trennwände der einzelnen kleinen Zimmerchen gewesen sein mögen. Und ist das nicht das wichtigste im Leben: Glücklichsein? Ein gutes Ziel.  

Der Herbst schreitet voran und zeigt sich in schönen Farben.



Um ihre Arbeit als Lebenscoaches weiterhin ausführen zu können haben sich die beiden für`s erste leerstehende Räume in Sichtweite als Büro angemietet. Dort war dann auch später mein gemütliches Nachtlager. Im Treppenhaus sah ich diese bemerkenswerte, liebenswerte Wandgestaltung:
Aber zurück zum Torhaus und dessen Fassade. Es gibt noch viel zu tun und sie packen es an.

Ein herrlicher Weg. Links dann "der Block":
Heute muß in diesen Beitrag alles rein, was das Photoarchiv hergibt ☺☺☺☺. Es war einfach sooooo schön dort!
 Auf der rechten Seite wartet noch die "Sanierung"
 Der linke Flügel dagegen ist fertig:
 In Sichtachse die Dorfkirche von Kotelow:
die Kirche von Kotelow

Und natürlich auch der Herbst am Torhaus:


 Ja, ich fühlte mich sehr willkommen!
 
Mediterran trifft Heimat (okay; Kürbisse stammen ursprünglich aus Amerika):
Schöne Tagetes:
 
 Sonnenblumen grüßen uns:
 
Die Findlingsmauer, vor längerer Zeit eine ABM-Maßnahme gewesen:
Die hintere Seite des Torhauses 
 
Später gab es wieder viele gute Gespräche voller Humor aber auch Ernst und Tiefe und ich hörte die Geschichte
historische Zeichnung (Linolschnitt???): Torhaus Kotelow
zu diesem Originalbild zum Torhaus Kotelow.


In der Nacht schlief ich wie ein Engelchen. Was machen meine Freunde, was das Haus am Freitagmorgen...
 .... und gegenüber?

Ja, und nun dürfen wir wieder essen, wie Gila van Delden immer sagt. Über Gila kennen Y und ich uns aus unserer Schwanenwerderzeit.
 

Hier ein paar historische Fliesen aus Konsumzeiten im Bad:


Wunderschön sind auch die tiefen Fensterlaibungen:

Gemütlicher Wohnraum
Es wird viel gelesen - herrlich!!! Dort fühl ich mich wohl, dort will ich sein ☺!
Fund beim Ausräumen eines Dachbodens, Lexikothek fern von Google & Co. aus dem Jahr 1934:
Zum Schluß noch ein paar weitere Impression vom Land bevor es Freitagabend wieder nach Berlin ging:
Das Fachwerk aus dem Torbogen:
Unterwegs auf Wanderung:

 
 
Am Tag zuvor sahen und hörten wir auch hunderte von Kraniche.
Der nächste Winter kommt auf jeden Fall, Zeit für etwas Muße und Innehalten.
 
 
 Die berühmten Alleen - hier Kastanien - sind ebenfalls dabei:
 Der Weg ist das Ziel!!!
 
 Das kleine Schloß mit Park:
 
 Blick von Schoßpark über die Felder:
War das schön, zwei Tage auf dem Land! Ihr Lieben, vielen, vielen Dank für die schöne Zeit! "Man" und ich auch fühlt sich in Eurer Gegenwart einfach nur wohl und geborgen. Zwei prima Tage und überhaupt...
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