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Freitag, 7. Juli 2017

Sommerregen in Berlin

Leise rieselte der morgendliche Sommerregen auf die Wiesen darnieder und ich freue mich einmal mehr des Lebens und mußte die kleine Canon zücken:
 Bunt muß es schon sein:

Ob die Gezeiten nun auch für Berlin gelten? So nahezu überflutet wie heute Morgen habe ich die Teiche noch nie gesehen. Dadurch erscheinen alle Objekte auf dem Wasser zum Greifen nah:
Hortensien so sommerlich, so leuchtend, eine Rose wollte sich partout ins Bild drängeln:
So ein regnerischer Sommermorgen hat schon etwas atmosphärisches:
Wieder daheim gab es eine wunderbare Teestunde:
Rosenthal Form Bettina Dekor Duchess
Tja und jetzt - jetzt ist Sommer vor'm Balkon...
...und ich werde mich nun wieder dem realen Leben außerhalb des weltweiten Gewebes widmen und überhaupt....

Samstag, 6. Mai 2017

Ein Zierkirschbaum pro Tag 23/Abgesang 2017

Nun muß ich wieder fast ein Jahr auf die nächste Saison 🌸🌸🌸🌸🌸🌸🌸 warten! Dank des Regens der vergangenen Tage ist nicht mehr viel übrig. Also noch schnell heute früh einige letzte rosa Wunder in der 14. festgehalten...



und überhaupt...

Nun aber g'schwind Teestunde (Geschirr Rose Cottage, Villeroy & Boch) von heute früh um 7 wiederholen...
....und nochmals und überhaupt...

Freitag, 30. Dezember 2016

...zwischen den Jahren...

... ist endlich, endlich Zeit all die schönen, kreativen Dinge zu tun, die ich schon lange vor mich hergeschoben habe.
Beispielsweise lese ich jetzt sehr, sehr viel, sei es einen Weihnachtskrimi wie das Buch Geheimnis in weiß von J. Jefferson Farjeon oder Ich habe auch gelebt! von Astrid Lindgren und Louise Hartung oder aber auch Kreativ bøker von Arne & Carlos.

Außerdem gilt es auch ein neues Tagebuch, das heißt die Nummer 42 zu füllen. Dieses mit der Sissi habe ich von meiner Freundin in Wien erhalten. Vielen Dank noch mal dafür!

Ich wünsche weiterhin viel Zeit und Muße diese ganz besondere Zeit zwischen den Jahren zu genießen und überhaupt...

PS ich weiß noch nicht wer der Mörder oder die Mörderin in dem Buch Geheimnis in Weiß ist. Aber auf jeden Fall liest es sich so richtig schön gemütlich zu dieser Weihnachts- und Winterzeit bei einer Tasse gutem Tee. Eine Gruppe von Leuten entsteigt einem eingeschneiten Zug im Jahr 1937 und sucht Obdach in einem großen, alten englischen Haus, dort steht übrigens der Tee auf dem Tisch schon bereit, aber niemand ist im Haus...

PPS: ich gehöre übrigens zu den Leuten, die ihre Bücher selbst illustrieren (schmunzel)
Ach ja, ich habe noch ein Buch vergessen, welches ich sehr interessant finde. Dies gab es vom Weihnachtsmann, und zwar das Buch Comfort Zone Berlin Cookbook. Darin sind die Rezepte für mich eher uninteressant, dafür begeistern mich jedoch die vielen kreativen Photos:
und überhaupt...

Samstag, 16. April 2016

Museum of Vancouver II (50s and 60s)

Am letzten Sonnabend (09.04.2016) schaute ich mal wieder im Museum of Vancouver in meiner Lieblings-Dauerausstellung vorbei, den 50er und 60er Jahren. Dazu ohne Worte ein paar Impressionen:

Vancouver-Family Home in the 50s
Von den 50ern geht es nun zu den 60ern zur Hausbesetzer-Szene und ähnlichen Hippie-Aktivitäten:

Hippieküche: wer macht heute den Abwasch? 
Es heißt "Overwaitea" weil früher immer ein wenig mehr abgewogen wurde. Zuletzt war ich 2002 in Golden in einem Overwaitea. Ich glaube, es ist von IGA (o. ä.) geschluckt worden. Hier eine alte Packung der Eigenmarke des Ladens:
Teepackung von Overwaitea
 Ob der Hippie-Kühlschrank je gut gefüllt war?

Es steht ein wenig authentischer, alter Kleidung zur Verfügung, die man sich theoretisch auch überwerfen kann. 

Im Naam in der 4th Ave. gibt es richtig leckeres vegetarisches Essen. Das belebte kleine Lokal zeichnet sich auch durch seine urige Einrichtung aus und hatte bisher die Modernität seit den 60ern überlebt. 


The Lifestream Cookbook
Die letzten Bilder erinnern mich so sehr an meine Jugend, als ich jahrelang Mitglied in einer Food Coop gewesen war. Wir wollten ein kleines Stückchen die Welt verbessern. 

Ein oder zwei von ähnlichen alten Papp-Kochbüchern habe ich auch noch zu Hause. Wie ist das doch so sehr viel kreativer und liebevoller als die perfekt ausgeleuchteten, modernen Kochbücher.

Vielleicht ergänze ich hierzu irgendwann einmal noch etwas mehr Text. Derzeit bin ich einfach zu bequem dazu. 

Die wunderbaren, alten Neonlichter habe ich bereits 2013 einmal dargestellt unter 
Ach ja, ein paar Kirschblütenbilder vom letzten Sonnabend können nie schaden, gell...☺☺☺☺☺
Wunderschön!!!!
und überhaupt....

Sonntag, 19. April 2015

Urbanität am Freitagmorgen und -abend in Vancouver....

Vancouver ist eine Stadt, die oft - so scheint es - Alt- und Neubauten hemmungslos nebeneinander bestehen läßt. In Downtown sind mir bereits viele Beispiele aufgefallen. Aber auch in Broadwaynähe gibt es einiges zu sehen
David ./. Goliath??? Nun, bin nicht bibelfest. In der 14. gibt es auch ein paar ganz nett anzusehende ältere highrises. Wie dieses himmelblaue Beispiel. Mir gefällt die Fassade:
Eine urbane Back Alley und alte Bahngleise:

Und Bushaltestellen:

Was gibt es beim Whole paycheque äh Whole Foods an der Cambie Steet?
Die Preise bei Whole Foods sind ehrgeizig, dafür ist das Angebot riesig, nicht alles ist kbA:



und überhaupt...

Samstag, 4. April 2015

Morgentee und Tagebuch

Morgens um halb sieben in CDN ist die Welt noch in Ordnung. Zumindest bei mir, muß hinne machen, der Tee wird kalt und überhaupt...

Dienstag, 14. Oktober 2014

Cinnamon Rolls, Berlin Style

Mini Cinnamon Rolls liebe ich und daher habe ich heute einmal wieder gebacken und die Camera war dabei:
Was wird benötigt?
Für den Teig:
○ 2 Tassen Mehl Typ 405 (oder 473 g)
○ 2 Eßlöffel Zucker (oder 30 g)
○ 4 Teelöffel Backpulver (oder 19,7 g)
○ 1 Prise Salz (nicht mehr!!!!!!)
○ 45 g Butter (Erinnerung für Augenmaß 1Hotelpäckele hat 20 g)
○ 3/4 Tasse Milch, z. B. 1,5 % (oder 177 ml)
Für die Füllung:
○ 60 g weiche Butter (oder vier Eßlöffel)
○ 1 Tasse braunen Zucker (oder 237 g) - das ist eine Menge!
○ 3 Teelöffel Zimt (wer weniger nimmt,  bekommt "Ärger" ☺☺
Theoretisch könnte für die nordamerikanische Autenzität noch eine Glasur darauf. Doch ich rate davon ab, aufgrund der hohen Zuckermenge ist es eh schon sehr süß genug. 
Wer jedoch den Zuckerschock sucht, hier noch die Mengen:
◘ 1/2 Tasse Puderzucker (oder 119 g)
◘ 1/4 Tasse Milch (oder 60 ml)
Was wird an Hardware benötigt:
2 Rührschüsseln,
1 Handmixer oder Ellbogenkraft,
Tassenmaß nordamerikanisch in verschiedenen Größen,
Teelöffel, Messer,
Arbeitsfläche zum Ausrollen oder Brett,
Nudelholz (schlag es in Folie ein, so bleibt es sauber),
1 große Springform mit Backpapier ausgekleidet , 
Frischhaltefolie,
Wäscheklammern, vorzugsweise in lindgrün und lila ☺,
Backofen (Yeah, ist essentiell ☺☺, hier praktisches Gas),
Geschirrspüler (☺ - wer liebt schon das Geschirrspülen?).

Und ehe es zum Handwerk geht, noch ein Gedicht..., ach, nein, äh Bild (schließlich habe ich alle von heute hochgeladen, also "müssen" die auch verbraucht werden ☺☺!)
nein, das ist ein neues Photo ☺☺
Okay, okay - ich höre schon auf mit der Schwafelei - also
Die Teigzutaten verrühren
Es wäre in der Tat geschickt, wenn die Butter weich wäre.
Eine Mikrowelle um dem abzuhelfen habe ich leider nicht, aber irgendwann ist es auch geschafft und sieht dann so aus:
Wacker, soweit so gut, jetzt geht es an die Füllung.
Achtung, es staubt ordentlich und ich habe zunächst mit dem Handlöffel vorgearbeitet, dann erst zum Mixer gegriffen und das ist dann das so gewollte krümelige Ergebnis:
Sofern noch nicht geschehen, wäre es nun gut, die Springform mit Backpapier auszukleiden (hier kommen jetzt die Wäscheklammern zum Einsatz, sie dienen der Befestigung, somit ist also auch dieses Rätsel gelöst), weil gleich ein die Finger beschmutzender ☺☺☺ Vorgang kommt!
Also bitte sehr:
So, un nun kommst, mit der "verkleideten" Nudelholzrolle mittels Streumehl den Teig in ein Rechteck ausrollen:
Anschließend die krümelige Füllung gleichmäßig darauf verteilen, an die Ränder denken:
Und nun wird es gefährlich. Es werden die sauberen Finger benötigt, die danach nicht mehr sauber sind. Man ahnt es, das ganze muß gleichmäßig aufgerollt werden und die Teigrolle anschließend ausgeglichen werden, damit halbwegs gleiche große Stücke abgeschnitten werden können:
Die 18 abgeschnittenen Teilchen ggf. noch etwas anpassen:
Wir erinnern uns nun wieder der Springform und bugsieren die 18 Teilchen in die Form. Danach ist sie gut ausgefüllt und es ist keine Platz für irgend etwas anderes:
Bevor die Form auf die 2. Schiene in den heißen Backofen kommt, haben wir selbstverständlich die zur Befestigung dienenden lila und hellgrünen Wäscheklammern beseitigt. Oups, wirklich? Noch mal schnell nachgucken. 

Der Gas-Herd steht bei konventioneller Hitze (200° C bzw. 400° F) auf:
Bevor das Ganze bei 20 Minuten bäckt (ggf. bis zu 25 Min. je nach Backofen) schließen wir mit dem rechten Knie mit einem Schwung die Backofentür.  Wie, keine Ahnung wie das geht! Hilfestellung gibt uns Betty White als Sue Ann Nivens alias The Happy Homemaker  in der Mary Tyler Moore Show Season 4, Episode 1 - "The Lars Affair". Sue Ann closes an over door, tearfully retrieving a ruined soufflé from a hot oven, she closes the oven door with a wicked shot from her knee. Ein absolutes Bild für die Götter. Ja, ich liebe die Serie, klar, daß ich alle DVDs habe. In D lief sie in den 70er und 80er Jahren unter dem Titel "Oh Mary...". Okay habt Ihr das Bild? Also peng mit der Ofentür. 

Sofern die Ofentür dabei heil geblieben ist, kommt dieses Backergebnis nach rund 20 Minuten heraus:
Etwas abkühlen lassen, dann die Burschen voneinander trennen und mit gutem schwarzen Darjeeeling genießen. Ein herrlich Duft zieht durch die Wohnung.

Wer so lange meinen Schwatz hier durchgehalten hat, der kann auch die restlichen Bilder über sich ergehen lassen. Bitte, bitte...
Und noch mehr....
Die kleinen köstlich Burschen auf dem Servierteller. Beim Geschirr handelt es sich um New England von Hutschenreuther
So, wann kann es denn endlich etwas kosten? Pro Stück - sofern auch noch glasiert werden sollte - hat es 165,2 süchtigmachende Kcal.

Hmmmmm.... ist das guuuuut und überhaupt....
PS: irgendein Bild ist doch doppelt, ich zähle 26 Stück statt 25. Der geneigte Leser, die geneigte Leserin möge mir bitte verzeihen. 
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