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Mittwoch, 9. Juli 2014

♦♦♦ Döberitzer Heide unweit des Olympiadedorfs ♦♦♦

Die Landschaft unweit des Erdbeerhofs in Wustermark OT Elstal gefiel uns bei unserem anschließenden Bummel auch sehr gut:
Zeugnisse aus einer vergangenen Zeit - und in der Tat sahen wir auch, daß bereits einige dieser Rest-Gebäude restauriert werden:
Ist diese Heidelandschaft nicht einfach urig????
Und doch nur ein Katzensprung von Berlin entfernt....

Auch schöner Mohn konnte uns entzücken:


Wir vermuten, daß hier früher Fahrzeuge untergestellt wurden und daß das Ganze ebenfalls mit der Olympiade 1936 zu tun hat. Aber wissen tun wir es nicht und wollen es vor einem nächsten Ausflug noch "erforschen":






Wieder wild romantisch:


Von hier ist es auch nicht mehr weit zu einem Kunstdorf, wo man/frau alles kaufen kann, was das Moderherz begehrt und überhaupt...
Hier der Link zum früheren Erdbeerhofbeitrag, welchen wir zuvor angeguckt hatten und dabei viel Spaß hatten:
http://berlin-canada-und.blogspot.de/2014/06/20000-kannen-uber-dem-boden-oder-unser.html

Donnerstag, 26. Juni 2014

Rustikale Hoflandschaft auf dem Erdbeerhof

Auf Karls Erdbeerhof gab es nicht nur in der großen Scheune viel zu sehen (siehe meinen Beitrag vom 23.06.2014 hier verlinkt: 20.000 Kannen über dem Boden oder unser Besuch auf dem Erdbeerhof bei Wustermark), sondern auch auf dem Gelände:
Wäschestücke flattern tagein und tagaus im Wind, ein weiteres Beispiel der konsequent dargestellten Rustikalität.
Richtig gut hat mir dieser kleine Reisebus - als Oldtimer - aus vergangenen Zeiten gefallen. Schaut das Bild nicht aus, als wäre es vor 50 Jahren aufgenommen worden? Okay, die Kleidung der Fahrgäste mag etwas futuristisch anmuten:
Im Bus selbst sieht man die Geschichte rund um die Erdbeere, ja, richtig erraten, in einem "Holzfernseher" gezeigt ☺ Für die Kinder gibt es Treckerfahrten in großen Runden:
Hinter der Wäscheleine ist die Spur für die Treckerfahrten zu sehen:
Das Hois'l: nur zum Angucken, nicht zum Benutzen:
Wollen wir pflügen?:
Ein Springbrunnen einmal anders:
Nicht nur in der großen Scheune gibt es allerlei zu kaufen - auch an anderer Stelle ist für die Geldbörse bestens gesorgt. Hier die bekannten Kaffeekannen aus Blech:
An anderer Stelle gibt es Stallungen mit Eseln, Ziegen und anderem Getier. Fliegen gratis dazu ☺:
Ich liebe dieses Gemäuer, es erinnert mich an alte Postkarten von der Meersburg aus den 60er Jahren.
Nach weiterem Bummel an Ansehen verschiedenster Attraktionen für Groß und Klein (super Spielplatz dort beispielsweise) sind wir nochmals in die große Scheune gegangen und haben für unser leibliches Wohl gesorgt:
Tja und danach ging es in die Döberitzer Heide, doch das ist einen weiteren Post wert und überhaupt...:

Montag, 23. Juni 2014

20.000 Kannen über dem Boden oder unser Besuch auf dem Erdbeerhof bei Wustermark

20.000 Kannen über dem Boden statt der bekannten 20.000 Meilen unter dem Meer:
Wo gibt es das zu sehen? Mit dem Regionalexpreß Nr. 4 fuhren wir von Berlin bis Elstal, das ist eine Station vor Wustermark und noch mit dem BVG-Tarif C erreichbar. Der bequeme Doppelstockzug kam pünktlich an und wir hatten dadurch Gelegenheit noch ein paar Bilder vom Bahnhofsgelände zu "schießen":
Nahe der Bushaltestelle am Bahnhof:
Die drei Busstationen hätten wir auch gut laufen können, doch es dauerte nicht lange und der Bus 662 kam dann auch schon (verkehrt stündlich). Nicht weit von der dann angefahrenen Bushaltestelle geht es auch gleich zum Eingang von Karls Erdbeerhof. Alles, aber auch wirklich alles ist dort konsequent rustikal eingerichtet bzw. dargestellt:
Hier das Ziel meiner Träume ☺☺☺☺, tausende von Kannen, leider ist das gute Porzellan gar nicht zum näher betrachten ausgestellt. Es befindet sich in schwindelnder Höhe. Das nächste Mal nehme ich mir einfach ein Fernglas mit:
Geschirr engros
60er, 70er Jahre - Porzellan aus mehreren Jahrzehnten:
Nachdem wir mit dem Staunen ein wenig fertig waren, ging es weiter, wir schauten uns das Frühstücksbuffet an und gingen zunächst in den Ladenteil der großen Scheune. Hier ist an einer Stelle der Boden mit zerschlagener Bunzlauer Keramik als Mosaik versehen worden. Eine sehr schöne Arbeit. 
Hier ein Detail:
Nach Durchstöbern der gesamten Scheune gingen wir erst einmal nach draußen, sahen einen wunderbaren Oldtimer-Bus, bewunderten die Treckerfahrten, ein Bienenmuseum, die Stallungen und noch sehr viel mehr. Darüber ein anderes Mal mehr. Am Schluß gibt es hier schon einmal ein paar Bilder zu sehen.

Tja und nach dem ausgiebigen Bummel drinnen und draußen wollten wir dann doch noch etwas essen. So suchten wir uns wieder drinnen ein gemütliches Plätzchen:
unser Tisch bereits morgens photographiert
und hatten etwas Warmes zu essen und anschließend eine Nachspeise, d. h. für mich war das Anstellen um die Mittagszeit am warmen Buffet zu aufwendig, so daß ich ich mich mit einem Stück Kuchen und einem Kaffee begnügte:
Zur kleinen Kaffeeauswahl noch ein Stück Kuchen, vier gab es zur Auswahl:
mein Kaffee und Kuchen auf Bunzlauer Keramik
Nachdem wir uns dort ausgiebig gestärkt hatten, verließen wir das Gelände. Hier noch eine kleine Vorschau, wie es an diesem Tag in Elstal weiterging:
Sieht der alte Bus nicht Klasse aus??? 


Und das erwartete uns u. a., als wir endgültig das Gelände verließen:
Wir hatten sehr viel Spaß mit den 20.000 Kannen über dem Boden und überhaupt....      Fortsetzung folgt hier:Fortsetzung - wie sieht es draußen aus

Samstag, 23. November 2013

Röntgental und ehemalige Rieselfelder

Das Jahr schreitet voran. An einem späten Oktobersonnabendfrüh haben wir uns noch einmal auf Wanderschaft begeben. Leider war genau an diesem Wochenende Schienenersatzverkehr, so daß wir nach einer kurzen S-Bahnfahrt durch diesen Schienenersatzverkehr erst einmal eine ordentliche Stadtrundfahrt machen mußten. In der Tat wurden dazu auch Reisebusse eingesetzt. Doch wir hatten Zeit, so früh war der Bus auch noch leer und wir genossen die ca. 25-minütige Bustour bis zum weiteren S-Bahnhof in voll Zügen. 

Somit kamen wir erst kurz nach 10.00 h endlich am Bahnhof Röntgental an, der wunderbar restauriert war und auch verhältnismäßig sauber (okay, kein Vergleich zu München oder Vancouver, aber für Berliner Verhältnisse ist er top☺). Ist die Bahnhofsuhr nicht putzig? Sie ist wirklich recht klein. 
Wir machten uns nun auf den Weg durch den Ort. Hey, wir sind in Berlin, aber trotzdem auch hier wieder fast schon Dorfcharakter. Zunächst einen Reitweg entlang, warum einfach, wenn es auch kompliziert geht ☺. Am Wegrand sahen wir immer wieder diese Hinweisschilder zu dem freilaufenden Bullen. Aber weit und breit nichts zu sehen, vermutlich war er und seine Herde bereits eingestallt (oder beim Metzger gelandet). 
Schließlich bemerkten wir, daß wir an Obstbäumen vorbeiliefen. Zumeist waren es Apfelbäume, aber auch Birnen und soweit ich mich erinnere außerdem Kirschen. Es waren verschiedene Sorten und keiner erntete dort mehr. Dieser Apfel (ich weiß, die Farben im Photo sind schrecklich) hatte zwei Wochen später wirklich sehr gut geschmeckt. Ein paar Kerne habe ich aufgehoben, aufgrund der verschiedenen Sorten vor Ort kann durch die Bienenbesteubung dann eine ganz eigene Sorte herauskommen. Normalerweise werden Äpfel ja durch Veredelung vermehrt. 
Schließlich erreichten wir unser Hauptziel: die ehemaligen Rieselfelder bei Buch. Es war richtig, richtig schön dort, das hätte ich zuvor gar nicht erwartet. 
ehemalige Rieselfelder bei Buch



...wild romantisch
Im Bogen gelaufen kamen wir zur Neubausiedlung (alles Einfamilienhäuser) und guckten über die unterschiedlichsten Gartenzäune (auweia, wir Schlimmen....☺). Dann kamen wir wieder zum älteren Ortskern:
Röntgental: Fassade (diese "Beulen") wie in Vancouver



....und erreichten unser endgültiges Ziel, das Café Madlen in der Bahnhofstraße 81, dort hatten wir in dem gut besuchten kleinen Café so leckere Sellerieschnitzel, daß ich glatt vergessen hatte, diese zu photografieren. Auch gab es soviel zu erzählen usw. usf.

vor dem Café Madlen

Ein schöner Tag ging zu Ende - prima, daß wir noch einmal richtig durch die Natur laufen konnten. Der Winter steht vor der Tür!
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