Montag, 23. Juni 2014

20.000 Kannen über dem Boden oder unser Besuch auf dem Erdbeerhof bei Wustermark

20.000 Kannen über dem Boden statt der bekannten 20.000 Meilen unter dem Meer:
Wo gibt es das zu sehen? Mit dem Regionalexpreß Nr. 4 fuhren wir von Berlin bis Elstal, das ist eine Station vor Wustermark und noch mit dem BVG-Tarif C erreichbar. Der bequeme Doppelstockzug kam pünktlich an und wir hatten dadurch Gelegenheit noch ein paar Bilder vom Bahnhofsgelände zu "schießen":
Nahe der Bushaltestelle am Bahnhof:
Die drei Busstationen hätten wir auch gut laufen können, doch es dauerte nicht lange und der Bus 662 kam dann auch schon (verkehrt stündlich). Nicht weit von der dann angefahrenen Bushaltestelle geht es auch gleich zum Eingang von Karls Erdbeerhof. Alles, aber auch wirklich alles ist dort konsequent rustikal eingerichtet bzw. dargestellt:
Hier das Ziel meiner Träume ☺☺☺☺, tausende von Kannen, leider ist das gute Porzellan gar nicht zum näher betrachten ausgestellt. Es befindet sich in schwindelnder Höhe. Das nächste Mal nehme ich mir einfach ein Fernglas mit:
Geschirr engros
60er, 70er Jahre - Porzellan aus mehreren Jahrzehnten:
Nachdem wir mit dem Staunen ein wenig fertig waren, ging es weiter, wir schauten uns das Frühstücksbuffet an und gingen zunächst in den Ladenteil der großen Scheune. Hier ist an einer Stelle der Boden mit zerschlagener Bunzlauer Keramik als Mosaik versehen worden. Eine sehr schöne Arbeit. 
Hier ein Detail:
Nach Durchstöbern der gesamten Scheune gingen wir erst einmal nach draußen, sahen einen wunderbaren Oldtimer-Bus, bewunderten die Treckerfahrten, ein Bienenmuseum, die Stallungen und noch sehr viel mehr. Darüber ein anderes Mal mehr. Am Schluß gibt es hier schon einmal ein paar Bilder zu sehen.

Tja und nach dem ausgiebigen Bummel drinnen und draußen wollten wir dann doch noch etwas essen. So suchten wir uns wieder drinnen ein gemütliches Plätzchen:
unser Tisch bereits morgens photographiert
und hatten etwas Warmes zu essen und anschließend eine Nachspeise, d. h. für mich war das Anstellen um die Mittagszeit am warmen Buffet zu aufwendig, so daß ich ich mich mit einem Stück Kuchen und einem Kaffee begnügte:
Zur kleinen Kaffeeauswahl noch ein Stück Kuchen, vier gab es zur Auswahl:
mein Kaffee und Kuchen auf Bunzlauer Keramik
Nachdem wir uns dort ausgiebig gestärkt hatten, verließen wir das Gelände. Hier noch eine kleine Vorschau, wie es an diesem Tag in Elstal weiterging:
Sieht der alte Bus nicht Klasse aus??? 


Und das erwartete uns u. a., als wir endgültig das Gelände verließen:
Wir hatten sehr viel Spaß mit den 20.000 Kannen über dem Boden und überhaupt....      Fortsetzung folgt hier:Fortsetzung - wie sieht es draußen aus

Kommentare:

  1. Was für ein toller Beitrag! Leider zu weit weg für mich, würde da nämlich sofort hinrennen wenn ich könnte :)! Die Bilder sind toll, ich liebe das Café und der düstere Himmel hinter der Scheune verleiht dem ganzen noch das gewisse etwas!

    Und vielen vielen Dank für die lieben Kommentare! Dass du mich auf deinem Blog verlinkt hast ist natürlich das Non-plus-Ultra! Wow, wie lieb von dir!

    Bin schon gespannt auf die Fortsetzung!

    Ich wünsche dir eine schöne restliche Woche!
    Liebe Grüsse
    Deborah

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    Antworten
    1. ♥lichen Dank für den lieben Kommentar, Debbie

      Ja, das Café, auch wenn man es eigentlich gar nicht so bezeichnen kann, ist schon urig. Dort ist halt wirklich alles konsequent auf alt getrimmt. Selbst in den Toiletten gibt es einen Spülkasten mit Schnur, der – ja, wirklich und wahrhaftig – oben an der Decke hängt.

      Den düsteren Himmel habe ich natürlich bewußt so dargestellt. Die Wolkendecke war zwar zumeist recht dicht, es regnete auch schon mal, aber ich hatte hier einen Riesenspaß an der Sache das Dramaprogramm in meiner Camera gewählt zu haben.

      Ein Teil der Bilder für den nächsten Beitrag habe ich bereits geladen, aber es sollen noch ein paar mehr dazu kommen. Beispielsweise kommen die Stallungen in diesem Photo-Programm ganz prima daher. Sieht aus wie eine alte handkolorierte Karte aus den 60er Jahren aus der Meersburg o. ä. Aber das alles braucht seine Zeit und da ich ja 93.000 Interessen parallel habe (schmunzel) dauert es natürlich.

      Gern geschehen zu meinen Kommentaren auf Deiner Seite. Bin sehr gespannt wie es bei Dir weitergeht.

      Löschen

Vielen Dank für den Kommentar, das freut mich sehr. Nach Ansicht werde ich ihn veröffentlichen.

Ich bitte um Verständnis, daß ich in den nächsten Wochen nicht immer gleich dazu kommen kann. Trotzdem ist mir die Kommentierung natürlich wertvoll. Danke nochmals

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