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Samstag, 24. Dezember 2016

Köstlicher Schokoladenkuchen

Am letzten Sonnabend habe ich nach einem wirklich einfachen Rezept einen prima Schokoladenkuchen gebacken. Hm..., wie ging's noch gleich:

250 g weiche Butter
250 g Weißzucker
5 Eier Zimmertemperatur
150 g gemahlene Nüsse
75 g Weißmehl (Weizen 405)
2 gestrichene Teelöffel Backpulver
150 g geschmolzene Bitterschokolade

Für das Aprikotieren:
ca. 2 - 3 Eßlöffel Qualitäts-Apriposen-Konfitüre 
Saft einer halben Zitrone
Beides miteinander verrühren, Erwärmen oder gar Aufkochen ist nicht erforderlich.
* * *
Weiche Butter mit dem Zucker mittels elektrischem Handrührer cremig rühren und nach und nach die fünf Eier dazu unterrühren.

Das ging schon mal fix. ☺☺☺!!!

Dann die gemahlenen Nüsse, das Mehl mit dem Backpulver sowie die mittlerweile geschmolzene Schokolade dazurühren. 

Es ist immer von Vorteil beim Rezept zu bleiben und dieses nicht abzuwandeln. Was "man" aber tun kann, ist für die 150 g Schokolade einfach die rumliegenden Weihnachtsmänner etc. pp. einzusammeln und diese in der Menge von 150 g verwenden. 
Backofen vorheizen. 

Den weichen Teig in eine mit Backpapier ausgekleidete Springform streichen und auf mittlerer Schiene (bei mir Schiene  2, Gasumluftstufe <5) für 57 - 58 Minuten bei 175° C Umluft backen. 

Den heißen Kuchen noch in der Springform unmittelbar danach mit der Qualitätskonfitüre (so wenig süß wie möglich) und dem Saft einer halben Zitrone aprikotieren, das gibt einen herrlichen Glanz und einen Hauch Wiener Schmäh in die heimische Backstube. 

Das Ergebnis ist wunderbar locker und auch kein Trockendock! 

Dazu habe ich ein paar schräge Photos gemacht, ...
...na ja, ich Perfektionist habe es versucht, gar nicht so leicht von allem abzuweichen und bewußt Schrottphotos zu machen und überhaupt...
Nachtrag: automatische Veröffentlichung am 24.12.2016 um 7.12 h
Nachtrag vom 11.01.2017

Mittlerweile ist dieser Kuchen Standard geworden, weil er so einfach zu backen ist und das Ergebnis immer gelingt. Unmittelbar nach dem Aprikotieren streue ich noch Mandelblätter auf den Kuchen. Einfach wuuuuunderbar!☺☺ 

Die bunten Bilder sind vom 06.01.2017

Donnerstag, 9. April 2015

Better Homes & Gardens 6. Auflage von 1967

Auf der Main Street rief gestern die Ausgabe Dessert Cook Book: "Nimm mich mit!" Na gut, hatte zwar gerade Bücher aussortiert, doch ich mag solch alte Sachen. Wem dieses Buch wohl mal gehört hatte?? Nun, jetzt für 0.75 CDN $ + tax mir!









Zuvor war ich noch im Queen Elizabeth Park
...und überhaupt

Sonntag, 30. November 2014

Ich mag Selbstgebackenes und mein Leben hinterfragen 4/111

Ich mag Selbstgebackenes und mein Leben hinterfragen. Am Sonntagvormittag, wenn ich meine Woche reflektiere und neue Pläne schmiede oder Projekte angehe, greife ich dann gern beim Tee zu etwas Gebäck (es denkt sich leichter dabei ☺). Zumeist schmecken die Kreationen aus dem eigenen Backofen auch viel besser, als gekaufte Backwaren und im allgemeinen esse ich auch weniger davon ....
Gestern habe ich für die kommende Woche = zwei verschiede Sachen  zubereitet, das war richtig gemütlich und meditativ.  
Ich mag mir nicht zu viel Arbeit machen, daher was beim Ausstechen übrig bleibt, wird nicht neu ausgerollt, sondern einfach auch auf das Backblech geworfen. Nur das Mittelteil ist aus einer Ausstechform, links kein Hahn, sondern ein Rest, rechts ebenfalls kein Baum.
Ich mag nicht, wenn ich nicht wenigstens einmal in der Woche Zeit finde, um darüber nachzudenken, was gut und was nicht so rund zuletzt in meinem Leben gelaufen ist und was ich ggf. verändern kann. Das Aufschreiben immer wieder sonntags ist ein liebgewonnenes Ritual und hilft mir sehr einiges wieder in's rechte Licht zu rücken. 

Es macht mir einfach Freude "alles" aufzuschreiben und ggf. zu illustrieren. Auch neue Ideen, die ich ausgesponnen habe, kann ich ggf. aufgrund des Inhaltsverzeichnisses noch einmal ausgraben, falls ich nicht dazugekommen war und sie vergessen hatte.

Es schüttelt mich: heute habe ich nichts zu dieser Rubrik, ach vielleicht doch - schmunzel und lach - bei bunten Keksen oder gar Belegkirschen, so viel Chemie sieht auch für mich nicht gut aus.

Die Photos können manchmal etwas mit dem Thema zu tun haben, manchmal nicht, es sind einfach Bilder, die mir etwas bedeuten - zumeist aus Vancouver.  Ich habe gedacht, ich schreibe mir mal alles auf, was ich mag und was das Leben mehr oder mal auch weniger bereichert. 

Glück

Glück empfinde ich täglich, indem ich mir die schönen Momente im Leben bewußt mache. Es müssen nicht immer die großen Sachen sein. Hier setze ich einen kleinen Anker dafür in meinem Buwußtsein und überhaupt....

Dienstag, 14. Oktober 2014

Cinnamon Rolls, Berlin Style

Mini Cinnamon Rolls liebe ich und daher habe ich heute einmal wieder gebacken und die Camera war dabei:
Was wird benötigt?
Für den Teig:
○ 2 Tassen Mehl Typ 405 (oder 473 g)
○ 2 Eßlöffel Zucker (oder 30 g)
○ 4 Teelöffel Backpulver (oder 19,7 g)
○ 1 Prise Salz (nicht mehr!!!!!!)
○ 45 g Butter (Erinnerung für Augenmaß 1Hotelpäckele hat 20 g)
○ 3/4 Tasse Milch, z. B. 1,5 % (oder 177 ml)
Für die Füllung:
○ 60 g weiche Butter (oder vier Eßlöffel)
○ 1 Tasse braunen Zucker (oder 237 g) - das ist eine Menge!
○ 3 Teelöffel Zimt (wer weniger nimmt,  bekommt "Ärger" ☺☺
Theoretisch könnte für die nordamerikanische Autenzität noch eine Glasur darauf. Doch ich rate davon ab, aufgrund der hohen Zuckermenge ist es eh schon sehr süß genug. 
Wer jedoch den Zuckerschock sucht, hier noch die Mengen:
◘ 1/2 Tasse Puderzucker (oder 119 g)
◘ 1/4 Tasse Milch (oder 60 ml)
Was wird an Hardware benötigt:
2 Rührschüsseln,
1 Handmixer oder Ellbogenkraft,
Tassenmaß nordamerikanisch in verschiedenen Größen,
Teelöffel, Messer,
Arbeitsfläche zum Ausrollen oder Brett,
Nudelholz (schlag es in Folie ein, so bleibt es sauber),
1 große Springform mit Backpapier ausgekleidet , 
Frischhaltefolie,
Wäscheklammern, vorzugsweise in lindgrün und lila ☺,
Backofen (Yeah, ist essentiell ☺☺, hier praktisches Gas),
Geschirrspüler (☺ - wer liebt schon das Geschirrspülen?).

Und ehe es zum Handwerk geht, noch ein Gedicht..., ach, nein, äh Bild (schließlich habe ich alle von heute hochgeladen, also "müssen" die auch verbraucht werden ☺☺!)
nein, das ist ein neues Photo ☺☺
Okay, okay - ich höre schon auf mit der Schwafelei - also
Die Teigzutaten verrühren
Es wäre in der Tat geschickt, wenn die Butter weich wäre.
Eine Mikrowelle um dem abzuhelfen habe ich leider nicht, aber irgendwann ist es auch geschafft und sieht dann so aus:
Wacker, soweit so gut, jetzt geht es an die Füllung.
Achtung, es staubt ordentlich und ich habe zunächst mit dem Handlöffel vorgearbeitet, dann erst zum Mixer gegriffen und das ist dann das so gewollte krümelige Ergebnis:
Sofern noch nicht geschehen, wäre es nun gut, die Springform mit Backpapier auszukleiden (hier kommen jetzt die Wäscheklammern zum Einsatz, sie dienen der Befestigung, somit ist also auch dieses Rätsel gelöst), weil gleich ein die Finger beschmutzender ☺☺☺ Vorgang kommt!
Also bitte sehr:
So, un nun kommst, mit der "verkleideten" Nudelholzrolle mittels Streumehl den Teig in ein Rechteck ausrollen:
Anschließend die krümelige Füllung gleichmäßig darauf verteilen, an die Ränder denken:
Und nun wird es gefährlich. Es werden die sauberen Finger benötigt, die danach nicht mehr sauber sind. Man ahnt es, das ganze muß gleichmäßig aufgerollt werden und die Teigrolle anschließend ausgeglichen werden, damit halbwegs gleiche große Stücke abgeschnitten werden können:
Die 18 abgeschnittenen Teilchen ggf. noch etwas anpassen:
Wir erinnern uns nun wieder der Springform und bugsieren die 18 Teilchen in die Form. Danach ist sie gut ausgefüllt und es ist keine Platz für irgend etwas anderes:
Bevor die Form auf die 2. Schiene in den heißen Backofen kommt, haben wir selbstverständlich die zur Befestigung dienenden lila und hellgrünen Wäscheklammern beseitigt. Oups, wirklich? Noch mal schnell nachgucken. 

Der Gas-Herd steht bei konventioneller Hitze (200° C bzw. 400° F) auf:
Bevor das Ganze bei 20 Minuten bäckt (ggf. bis zu 25 Min. je nach Backofen) schließen wir mit dem rechten Knie mit einem Schwung die Backofentür.  Wie, keine Ahnung wie das geht! Hilfestellung gibt uns Betty White als Sue Ann Nivens alias The Happy Homemaker  in der Mary Tyler Moore Show Season 4, Episode 1 - "The Lars Affair". Sue Ann closes an over door, tearfully retrieving a ruined soufflé from a hot oven, she closes the oven door with a wicked shot from her knee. Ein absolutes Bild für die Götter. Ja, ich liebe die Serie, klar, daß ich alle DVDs habe. In D lief sie in den 70er und 80er Jahren unter dem Titel "Oh Mary...". Okay habt Ihr das Bild? Also peng mit der Ofentür. 

Sofern die Ofentür dabei heil geblieben ist, kommt dieses Backergebnis nach rund 20 Minuten heraus:
Etwas abkühlen lassen, dann die Burschen voneinander trennen und mit gutem schwarzen Darjeeeling genießen. Ein herrlich Duft zieht durch die Wohnung.

Wer so lange meinen Schwatz hier durchgehalten hat, der kann auch die restlichen Bilder über sich ergehen lassen. Bitte, bitte...
Und noch mehr....
Die kleinen köstlich Burschen auf dem Servierteller. Beim Geschirr handelt es sich um New England von Hutschenreuther
So, wann kann es denn endlich etwas kosten? Pro Stück - sofern auch noch glasiert werden sollte - hat es 165,2 süchtigmachende Kcal.

Hmmmmm.... ist das guuuuut und überhaupt....
PS: irgendein Bild ist doch doppelt, ich zähle 26 Stück statt 25. Der geneigte Leser, die geneigte Leserin möge mir bitte verzeihen. 

Mittwoch, 6. August 2014

Kleine Festivitäten oder das Fenster zum Hof

Freitagsparty vom 27.06.2014. Was macht "man", wenn es zu warm ist? "Man" - na sagen wir besser ich, das stimmt doch mehr mit der Realität überein - bleibt zu Hause und vergnügt sich mit Freunden draußen auf dem großen Berliner Hof. Der erste Gast wartet bereits:
Die Tassen fehlen noch, hier auch Quark mit Leinöl
meine Freundin hat sehr lecker gebacken
die Linzer Schnitte vom Bäcker Mälzer war sehr gut
Geschirr indisch Blau von Tschibo als Plagiat
so grün ist unser Hof und ist noch sehr viel größer
Hofdetail, fast wie ein Garten
ganz im Hintergrund sind die Häuser zu sehen
ja, wir haben auch Johannisbeeren auf dem Hof!!! ☺

Leider hatte ich die Bilder bereits vor einiger Zeit geladen und dabei ohne Zwischenraum. Habe jetzt nicht die Zeit herauszufinden, wie ich dazwischenkomme. Daher haben die Bilder dann selbst kleine Erläuterungen. 

Damit das Vergnügen in unserem Hof (fast schon wie ein sehr großer Garten oder Park) weiterhin stattfinden kann, schaue ich, daß es nicht zu laut wird, denn jeder Nachbar hat seine Berechtigung auf Ruhe und Frieden. 

Und da kommt unsere nächste Gartenparty:

Nächste Gesellschaft am 20.07.2014 (Sonntag) anläßlich eines Geburtstages, meine Freundin, die im selben Haus wohnt "fährt" auf:
Dieser fruchtige (oben), gekühlte Kuchen war herrlich erfrischend.

Sie hatten zwei wunderbare Kuchen zum Kaffeeklatsch gebacken. Weil es an diesem Sonntag so heiß war, haben A. und ich uns gegenseitig mit dem Gartenschlauch abgespritzt. Nur so war es auszuhalten.

Wunderbare, was sag ich: wunderschöne Sommererinnerungen und überhaupt....
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