Donnerstag, 30. Januar 2014

Der Berliner Kleingarten II (historische Lauben)

Berliner Laubenpieper - Habe mittlerweile wieder meine Liebe zu den Laubenpiepern entdeckt (wir hatten ja in meiner Kindheit auch einen Schrebergarten). Nee, ich will keinen Garten haben, möchte aber phototechnisch die alten Lauben bewahren. Es kommen immer mehr zwar sehr praktische aber dadurch auch austauschbare Fertighäuser dazu und die alten, selbstgezimmerten kreativen Lauben verschwinden zunehmend. War dazu schon im Dezember 2013 auf Phototour (siehe Beitrag im Januar 2014), weitere sollen folgen.

fast eine Pondorosa (in Berlin)
Unteres Bild: Dieses Grundstück mit dem schnittigen Bungalow hatte ursprünglich sogar einen kleinen Pool gehabt:
schnittig, dieser Kleingarten-Bungalow aus den 60ern

Die US sind nicht weit.... oder Pondorosa Nr. 2
Unteres Bild: Kein gutes Kleingartenbeispiel ist meines Erachtens dieses. Es gibt zwar noch eine historische Laube, aber ansonsten nur eine Art Golfplatz und somit nicht im Sinne des Erfinders Schreber:
zwar historische Laube jedoch an Ödland
Unteres Bild: Das ist ein ganz klassisches, liebevolles Beispiel. Früher gab es diese kreativen Lösungen in Sachen Bad und dergleichen im Garten häufiger. Heute verschwinden sie mehr und mehr. Zeit also auf Photosafari zu gehen:
Freue mich auf weitere Gartenentdeckungen und überhaupt...

Montag, 27. Januar 2014

Es wintert sehr....

Es ist kalt und schneit ordentlich, der Frühling ist wieder vorbei und derzeit gibt es nichts zu sagen/schreiben ☺☺☺. Zum "glücklich kaufen" und überhaupt fehlt mir auch die Lust. Na wird schon wieder....
Prenzlauer Berg

Dienstag, 14. Januar 2014

Der Berliner Kleingarten - auch Schrebergarten genannt

In Berlin gibt es (zum Glück immer noch) jede Menge Kleingärten, auch Schrebergärten genannt. Umgangssprachlich wurde so ein Kleingärtner früher oft als Laubenpieper bezeichnet ☺.
neulich auf einem Spaziergang entdeckt
Hier ist eine Laube im Detail und im ganzen mit Gartengrundstück zu sehen. Ich selbst stamme auch aus einer Laubenpieperfamilie. Während meiner Kindheit war es wunderbar, wenn der Winter vorbei war und wir wieder mehr Zeit in unserem Garten verbringen konnten. In den Ferien und am Wochenende übernachteten wir auch häufig dann in unserem Häuschen. Die Bilder zeigen nicht unseren ehemaligen Garten, sondern eine Scholle, die ich neulich beim Spaziergang entdeckt hatte:
Gesamtansicht
und dann nochmals ein Detail:
eine typische, liebevoll selbstgebaute Laube...

Wunderbar empfand ich als Kind immer die Pfingstage. Zumeist verbrachten wir dann das erste Mal in der neuen Saison das (verlängerte) Wochenende draußen im Garten, fern unserer Stadtwohnung. Tja und weil es ein Feiertagswochende war, gab es dann in der Laube immer einen gut zwei Meter großen Birkenast quasi als Pfingstbaum hineingestellt, meistens neben meinem Bett. War das Klasse und überhaupt... ☺☺☺

Donnerstag, 9. Januar 2014

Neues Jahr, neues Glück?

Zum Jahreswechsel werden gern die berühmten Neujahrsresolutionen gefaßt. Das kann ich gut verstehen und würde ich normalerweise auch so machen, wenn nicht..., ja wenn ich nicht in jedem Jahr mindestens einmal eine längere Zeit in Canada verbringen würde. Tja und das ist dann Neujahr für mich.
Mount Pleasent in Vancouver

Es ist herrlich alle Zeit der Welt zu haben, neue Pläne zu schmieden und nicht nur das, sondern auch Listen zu erstellen, wie ich die denn erreichen könnte. 

Tja und dann kommt Berlin 
...der Zug des Lebens (hier die Linie 1 in Kreuzberg)
und der Alltag mit all seinem Arbeitspensum hat mich wieder voll in Griff. Es fällt mir nach getaner Arbeit einfach nicht mehr so leicht, all meine Ideen umzusetzen. Zum Teil mag es auch daran liegen, daß ich einfach auf zu "vielen Hochzeiten tanzen" möchte. Doch das wird nicht immer gehen, von manchen Ideen, Projekten und dergleichen müßte ich mich leider verabschieden. Doch Abschied fällt mir nicht leicht und so kommt es manchmal, daß ich dann "gar nichts" tue. Gut, das ist natürlich sehr übertrieben. Aber trotzdem... und zurück bleibt der schale Geschmack "im Leben nichts erreicht zu haben." Auch das stimmt natürlich absolut überhaupt nicht. 

Vielleicht sollte eine meiner Neujahrsvorhaben sein, auszuwählen und Prioritäten zu setzen und leider auch manches Vorhaben verabschieden zu müssen. Ach ja, und mich mehr zu bestätigen in all den vielen Sachen, die ich bereits errreicht habe und anzuspornen, Stück für Stück weiterzugehen. Heißt es nicht: "The sky is the limit"?

Seufz ☺☺ Andererseits... bald ist Canada wieder aktuell, und wer weiß, was ich dann beschließe und überhaupt....
Prenzlauer Berg

Montag, 6. Januar 2014

Weihnachtsmenü 24.12. und 28.12.2013

Am 24.12. gab es bei uns ein vegetarisches Dreigangmenü, welches ich in dieser Form am 4. Feiertag (das ist der 28.12.) für Freunde nochmals wiederholte.

Vorspeise 24.12.2013:
frisches Weißkraut an Apfelsine und Cranberries

Vorspeise 28.12.2013:
klassisch Rucola/Tomate/Mozarella/Pinienkerne

Hauptgang:
feuriges BluKoCurry trift dt. Kartoffelknödel

Nachspeise:
Gewürzkuchen/Schoko-Maus, Cranberries, Schokoeis, Himbeeren

In der Tat war die Nachspeise am besten, ich bin halt doch ein Süßmäulchen. 
...abgepudert mit Espressostaub, dazu Kaffee

Der 4. Gang war dann übrigens der Gang vom Tisch hinaus in den Park. Für den Wald war es uns ein wenig zu weit. Das Wetter war mild, es ließ sich gut draußen an der Natur erfreuen. 

am vierten Feiertag
am vierten Feiertag
und zuvor am 24.12.2013...
 ...Weihnachten wird halt (hier) häufiger gefeiert und da macht es wohl auch nichts, daß ich dies erst im Januar schreibe.

Sonntag, 5. Januar 2014

Weihnachtsbaum 2013: Auf Wiedersehen und vielen Dank!

In 2013 war der Weihnachtsbaum recht übersichtlich:
Weihnachtsbaum 2013

...oder wie ich sagen würde, ein sogenannter Betonweihnachtsbaum. Was ich damit meine? Ein Baum, wie man ihn in Artikeln aus Wohnmagazinen sieht. "Homestories" die über rohe Betonwände schwärmen und auch ansonsten nicht so viel Gemütlichkeit zulassen. 
Linzer Torte "an" Weihnachtsbaum 2013
Ich wollte diesmal nicht zum "Weihnachtsbaumladen" und habe gedacht, entweder sie haben einen bei (vor) Kaufland oder nicht. Das war so ziemlich der einzigste, der mir halbwegs zusagte, aber wie sich herausstellte, ist das Ergebnis doch ganz akzeptabel:
filigran und doch zwei Meter groß

Letztlich mag ich jedoch einen Baum mit vielen Zweigen doch lieber. 
was lag denn da unter dem Baum?
PS: ich weiß, ich weiß, es ist bereits Neujahr..., ich hinke halt (mal wieder) ein bißel hinterher... oder sagen wir besser so: 

Nach Weihnachten ist vor Weihnachten ☺☺

In diesem Sinne und überhaupt....

PS: heute am 05.01. haben wir um 13.00 Uhr mit dem Abbau begonnen und nun steht er unten, Kugeln & Co sind in Kartons wieder in der Waschküche und Niko Nordmanntanne 2013 gehört der Vergangenheit an.

Donnerstag, 2. Januar 2014

Ein gutes und gesundes Neues Jahr

Ein gesundes und glückliches Neues Jahr.
British Columbia 2002 (lang ist's her)
Mögen sich unsere Wünsche erfüllen - und falls einmal nicht - daß wir erkennen können, warum es besser ist, daß dies gerade nicht in Erfüllung geht. 

Obiges Bild habe ich im Dezember 2002 gemacht. Kinder wie die Zeit vergeht.... Das war das letzte Mal, daß ich im Winter in CDN war....

Also, auf ein Neues und überhaupt....

Mittwoch, 25. Dezember 2013

♥♥♥ Happy Holidays! ♥♥♥

Merry Christmas and a happy New Year!
My Christmas tree from 2012

Dienstag, 24. Dezember 2013

♥♥♥ Schöne Feiertage ♥♥♥

Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr!!!!
Weihnachtsbaum 2012



Die Gäste bemalen die Kugeln selbst
Mal sehen, was 2014 alles bringt, doch jetzt gilt es erst einmal die Feiertage zu genießen. Ich schreibe dies gerade im voraus am 3. Advent. Wie es häufig passiert, aus der ersten Begeisterung wird anschließend der Alltag. Es gibt nicht immer die Zeit bzw. auch die Themen, um hier ständig etwas zu schreiben. Letztlich solles es vor allem bebilderte Erinnerungen für mich selbst sein und teilweise auch für diejenigen, die mich kennen und die häufig auch an diesen Erinnerungen beteiligt sind.

Montag, 16. Dezember 2013

Weihnachtsmarkt Bauer Lehmann, Marienfelde

Ein Weihnachtsmarktbummel ("auf dem Land" mitten in der Stadt) mit S-Bahnanschluß:
Die S-Bahn fährt über die Buckower Chaussee

Dorfladen beim Bauer Lehmann

...ausgestattet mit einem historischen Verkaufsautomaten für Eier
Am letzten Freitag machten wir uns auf den Weg nach Marienfelde zur dortigen Dorfaue, um den gemütlichen Weihnachtsmarkt beim Bauer Lehmann (Anschrift: Alt-Marienfelde 35, 12277 Berlin) zu besuchen. Freitags ist es nämlich noch nicht so voll, während man am Sonnabend und Sonntag kaum noch Platz findet. Hier schaut es noch recht übersichtlich aus, nicht wahr...
auf dem Hofgelände
Der Markt findet draußen und auch drinnen statt. Hier beispielsweise um die Stallungen herum:
..."wir" bleiben ruhig und gelassen....
Nachdem wir das liebe Vieh begutachtet hatten, war uns nach einem Kaffee und einem Stück Kuchen zumute, zumal es auch ein wenig frisch draußen (und drinnen) war. Also schnell am Stand draußen den leckeren Mohn- sowie Apfelkuchen geholt und drinnen beim Ausschank den köstlichen heißen Kaffee. So saßen wir dann bei gemütlichem, schummerigen Kerzenschein und Stallgeruch (doch ehrlich!!!) und hatten einen anregenden Schwatz, während die Weihnachtsmarktgäste an unserem Tisch vorbeiflanierten:
Kaffee und Kuchen bei Kerzenschein und Stallgeruch
Nicht weit von unserem Tisch entfernt, dieser kleine Hinweis ☺:

Frisch gestärkt ging es weiter mit unserem Bummel, zunächst erst einmal drinnen:


Töpferwaren
Aber irgendwann mußten wir wieder raus und selbst mir, die ich nicht so leicht friere, war es mittlerweile etwas kühl. Aber egal, da muß "man" durch ☺:
auch war es mittlerweile dunkel geworden....
Dieses Bild habe ich nicht wegen des ostholsteinischen Ortsschildes photographiert, sondern wegen des Originalschildes aus den ehemaligen Berliner McNair Barracks aus Lichterfelde (lang, lang ist es her):
aus alliierten Zeiten....
Schließlich verließen wir den mittlerweile sehr gut besuchten Weihnachtsmarkt und machten noch bei Nebel ein paar Aufnahmen von der Dorfkirche Marienfelde, die gegenüber liegt:
Dorfkirche Marienfelde
Ein schöner "Ausflug" ging zu Ende, was ich dort alles Nettes gekauft hatte, ist unter dem Eintrag vom 15.12.2013 zu sehen.

PS: ich weiß natürlich, daß hier ein wenig ländliche Idylle gezeigt werden möchte, was ich bemerkenswert finde, ist, daß es sich hier durchaus um richtige Landwirtschaft handelt, die jedoch innerhalb der Stadtgrenzen einer Millionenmetropole stattfindet (siehe auch Felder in Gatow zum Oktoberbeitrag über Kladow, Sakrow und Gatow). Ist das nicht bemerkenswert und überhaupt.... 

Sonntag, 15. Dezember 2013

♥♥♥ Weihnachtsmarkt ♥♥♥

Am Freitag (vorgestern) waren wir zum Weihnachtsmarkt beim Marienfelder Bauer Lehmann (Berlin) und hatten eine richtig schöne Zeit. Hier ist die äußerst günstige erworbene "Ausbeute" vom Bummel über den ländlichen Markt mit BVG-Anschluß:
Ich habe eine gewisse Schwäche für Weihnachtsfilme entwickelt, hier legendäres Christmas in Connecticut mit Barbara Stanwyck und die canadischen Fernsehfilme, die sehr oft im Sommer gedreht werden und daher keinen richtigen Schnee zeigen: Eve`s Christmas und If you beliefe. Jede DVD kam nur 2,00 Euro, na wenn das keine Okasion war ☺☺? Dazu habe ich Osterkarten (ja wirklich☺) mitgenommen, um mit den kleinen Stickereien ein eigenes Bild zu kreiieren. Außerdem Brot, Butter und Gänseleberwurst vom Dorfladen und ein weiteres Weihnachtsgeschenk für meine Freundin.
Stand mit kleinen Puppenstuben u. ä.
Es war richtig schön und wir haben viele Bilder gemacht und auch eine leckere Kaffeestunde im Stall gehabt. Die Photos sind bereits hier hochgelagen, doch morgen will ich erst den Text dazu schreiben, jetzt muß ich eilen, sonst kochen die Erbsen über ☺. Also, Fortsetzung folgt... und überhaupt... 

Donnerstag, 28. November 2013

Happy Thanksgiving (again ☺)

Gerechtigkeit muß sein ☺, daher auch ein Happy Thanksgiving an die US. 

Zur Zeit habe ich ein wenig Schwierigkeiten, hier Photos hochzuladen. Dabei warten doch schon die Bilder vom Adventsbasar vom letzten Sonnabend. 

Samstag, 23. November 2013

Röntgental und ehemalige Rieselfelder

Das Jahr schreitet voran. An einem späten Oktobersonnabendfrüh haben wir uns noch einmal auf Wanderschaft begeben. Leider war genau an diesem Wochenende Schienenersatzverkehr, so daß wir nach einer kurzen S-Bahnfahrt durch diesen Schienenersatzverkehr erst einmal eine ordentliche Stadtrundfahrt machen mußten. In der Tat wurden dazu auch Reisebusse eingesetzt. Doch wir hatten Zeit, so früh war der Bus auch noch leer und wir genossen die ca. 25-minütige Bustour bis zum weiteren S-Bahnhof in voll Zügen. 

Somit kamen wir erst kurz nach 10.00 h endlich am Bahnhof Röntgental an, der wunderbar restauriert war und auch verhältnismäßig sauber (okay, kein Vergleich zu München oder Vancouver, aber für Berliner Verhältnisse ist er top☺). Ist die Bahnhofsuhr nicht putzig? Sie ist wirklich recht klein. 
Wir machten uns nun auf den Weg durch den Ort. Hey, wir sind in Berlin, aber trotzdem auch hier wieder fast schon Dorfcharakter. Zunächst einen Reitweg entlang, warum einfach, wenn es auch kompliziert geht ☺. Am Wegrand sahen wir immer wieder diese Hinweisschilder zu dem freilaufenden Bullen. Aber weit und breit nichts zu sehen, vermutlich war er und seine Herde bereits eingestallt (oder beim Metzger gelandet). 
Schließlich bemerkten wir, daß wir an Obstbäumen vorbeiliefen. Zumeist waren es Apfelbäume, aber auch Birnen und soweit ich mich erinnere außerdem Kirschen. Es waren verschiedene Sorten und keiner erntete dort mehr. Dieser Apfel (ich weiß, die Farben im Photo sind schrecklich) hatte zwei Wochen später wirklich sehr gut geschmeckt. Ein paar Kerne habe ich aufgehoben, aufgrund der verschiedenen Sorten vor Ort kann durch die Bienenbesteubung dann eine ganz eigene Sorte herauskommen. Normalerweise werden Äpfel ja durch Veredelung vermehrt. 
Schließlich erreichten wir unser Hauptziel: die ehemaligen Rieselfelder bei Buch. Es war richtig, richtig schön dort, das hätte ich zuvor gar nicht erwartet. 
ehemalige Rieselfelder bei Buch



...wild romantisch
Im Bogen gelaufen kamen wir zur Neubausiedlung (alles Einfamilienhäuser) und guckten über die unterschiedlichsten Gartenzäune (auweia, wir Schlimmen....☺). Dann kamen wir wieder zum älteren Ortskern:
Röntgental: Fassade (diese "Beulen") wie in Vancouver



....und erreichten unser endgültiges Ziel, das Café Madlen in der Bahnhofstraße 81, dort hatten wir in dem gut besuchten kleinen Café so leckere Sellerieschnitzel, daß ich glatt vergessen hatte, diese zu photografieren. Auch gab es soviel zu erzählen usw. usf.

vor dem Café Madlen

Ein schöner Tag ging zu Ende - prima, daß wir noch einmal richtig durch die Natur laufen konnten. Der Winter steht vor der Tür!
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