Samstag, 14. Juni 2014

Gemütliches Frühstück in San Francisco

Gemütliches Frühstück:
Ich liebe ein gemütliches, langes Frühstück mit guten  Gesprächen, mit und ohne Lektüre. Das ist Glück, ein Stückchen Himmel auf Erden. Ganz so, wie hier in San Francisco, wo dieser Garten zu unserer Wohnung gehörte.
Obst und Gemüse muß für uns immer dabei sein, das macht das ganz abwechslungsreicher, nicht nur in den Nährwerten, sondern vor allem auch im Geschmack. Manchmal komme ich auch auf eigenwillige Kombinationen, wie Banane aufs Brot/Brötchen und darüber Pfeffersalami. Ja, das ist wohl kurios! ☺☺☺
Gut, Bagel, die ich liiiiiieeeebeeee, sind für diese Kombi nicht so geeignet, die mag ich gern mit Butter und Salatgurke.
Leider gibt es nur selten die Möglichkeit in soooo schöner Umgebung im Garten zu frühstücken. Obwohl.... unser Hof ist sehr grün und groß, wenn ich denn wollte... Na ja, heute bleibe ich noch in der Wohnung. Habe heute mal länger geschlafen, endlich wieder nach dieser brütenden Hitze an Pfingsten, dann die Wohnung gesäubert und jetzt werde ich gleich frühstücken, auch wenn es gerade bereits 12.39 h ist. 

Neben schönen frischen Wasser gehört für mich auch guter schwarzer Tee im schönen Porzellan dazu:
Guten Appetit und überhaupt....
....tja und danach vielleicht noch einen Bummel zum und im Haas Lilienthal House nahe Pacific Height:
Auch um vielleicht zu sehen, wie früher das Frühstück der Herrschaft vorbereitet wurde:
oben eine wirkliche Küche und darunter eine im Spiel:
eine Küche mit deutschen Wurzeln
Diese niedliche obige Küche stammt aus diesem Puppenhaus:
Und nach diesem schönen Besuch geht es wieder nach Hause und  überhaupt.....

Montag, 2. Juni 2014

Zwanzigjähriges Jubiläum

Yeah, heute bekam ich im Büro zur morgendlichen Begrüßung einen Blumenstrauß geschenkt:

Wie kam es denn dazu? Nun, ich bin seit 20 Jahren in diesem Unternehmen...
...und es läßt sich offenbar gut dort arbeiten, sonst wäre ich nicht so lange geblieben!
Bereits mit Jahresbeginn hatte ich außerdem einen zusätzlichen Urlaubstag pro Jahr erhalten und komme somit auf eine jährliche Gesamtzahl an Urlaubstagen von denen der durchschnittliche Canadier nur träumen kann.
Ich liebe Pfingstrosen, wir hatten sie früher immer in unserem Laubenpieper-Garten gehabt.
Auch Hortensien sind wunderbare Gartenblumen.

Meine Ausbildung als Kaufmann im Groß- und Außenhandel ist nun auch schon sehr lange her und danach hatte ich zunächst etliche Jahre in der Zeitarbeitsbranche im Büro gearbeitet. Damals ließ es sich als "Leiharbeitnehmer" wirklich noch sehr gut arbeiten. Ich hatte dreißig Urlaubstage im Jahr, konnte auch gern mal zusätzlich unbezahlten Urlaub machen. Tja und das Gehalt..., auch davon träumt heute so ziemlich jeder "Leiharbeitnehmer" - und das ist zwanzig Jahre her!!!!

Auch lernte ich sehr, sehr viele Berliner Firmen kennen, von klein bis groß, von A bis Z war alles dabei. Einmal war ich bei dem Unternehmen beschäftigt, welches die Benjamin-Blümchen-Hörspiele produzierte. Ich lernte den Regisseur Ulli Herzog kennen, der mir damals vom SFB-Programm bestens vertraut war. Klasse! Ich war in meinem Element, da ich Hörspiele liebte und so hautnah mitbekam, wie diese produziert wurden.

Letztlich kam ich durch Mundpropaganda (ich wurde meiner jetzigen Firma empfohlen) zu dieser Festanstellung und meine Wanderwege durch die Berliner Wirtschaft hörten auf und überhaupt...

Sonntag, 25. Mai 2014

Oldtimer der BVG-Busse zum Zoo und zurück - Linie 73 - am 24.05.2014

Am Sonnabend wurden auf der ehemaligen Buslinie 73 (heute M 46) der BVG zwischen Britz und Zoo historische Busse eingesetzt und wir waren dabei. Hier kommt einer unserer Busse, der rechte, links daneben ein Bus wie sie heute ausschauen und weil es schnell gehen mußte gibt es den Mülleiner gratis dazu (pardon):
 
 In diesen Baujahr 1974 stiegen wir nun ein:
so schaut es oben aus
Und der Abstieg vom Oberdeck ist auch etwas wackelig:
Hier nun sind wir schon wieder draußen, die obigen Innenarchitekturaufnahmen ☺☺☺ stammen von dem hinteren Bus:
so sahen die Haltestellen früher aus
Aber es geht weiter auf großer Fahrt in einem anderen Oberdeck:
an die rote Bestuhlung kann ich mich auch noch gut erinnern
Ja, wir sind schon wieder in einem anderen Bus:
auch andere sind fleißig am "Knipsen"
bekannte Werbung   


Wir sitzen nun unten in einem Schaffnerwagen und schauen auf den Ausgang ganz hinten, der früher offen blieb. Dort auch die steile Treppe nach oben und daneben Platz für Kinderwagen und Gepäck. 
 
Wir klettern schaukelnd nach oben zu den Vierersitzbänken, bis in die frühen 70er Jahre wurde dort auch noch geraucht, was die Fahrt nicht gerade angenehm machte und Kinder wollen doch gern nach oben zum Rausschauen.

Somit blieben Nichtraucher damals lieber unten. Unverwechselbar auch der Sound der Motoren und das Gewackel und Geschlingere. Daher sind manche Bilder nicht gerade die besten Aufnahmen:
im Unterdeck des Schaffnerwagens
Unser junger Schaffner hatte eine Mordsgaudi und konnte selbst nach vielen Stunden Einsatz die Stationen noch  so laut "hinausposaunen", daß auch gar keiner sein Ziel verschlief. Dies sind ja alles Mitglieder eines seit 25 Jahren bestehenden Vereins (Arbeitsgemeinschaft Traditionsbus Berlin) zum Erhalt der alten Busse und garantiert hatte sich an diesem Sonnabend ein großer Traum für sie erfüllt: Einen ganzen Tag im Echtbetrieb die alten Busse durch Berlin fahren zu lassen:
ja, der Ein- und Ausstieg war offen
Wir sagten ganz berlinerisch: "Ad tschö bis zum nächsten Mal! Und vielen, vielen Dank"
 Gegenüber vor dem Rathaus Schöneberg ein anderer alter Bus:
 Genau, dort, wo es früher hieß: "...ich bin ein Berliner..."
 
Tut mir leid, leider verwackelt, alt und neu treffen aufeinander, ich mag das Bild trotzdem. Was ich übrigens auch mochte, sind die vielen Fenster. Davon können wir heute in den überheizten Bussen (Klimaanlage zumeist nur in der Gebrauchsanweisung verzeichnet ☺) nur träumen:
Das war nun ein kleiner Ausflug in die Westberliner Geschichte und viel Erinnerung an meine Kindheit, Jugend und Twenzeit in Berlin. Einen Eindecker hatten wir übrigens zwar oft gesehen aber leider nie erwischt  ...
"Veranstaltungshinweis" an der Bushaltestelle
... und wir kamen mit vielen Leuten ins Gespräch. Eine Dame erzählte uns auch, daß die alte BVG-Fähre zwischen Wannsee und Kladow leider gegen eine moderne ausgetauscht wurde und man nun nicht mehr auf das Außendeck kommt. Wie schade. Hier ein Photo aus meiner Notiz von unserer BVG-Fährenfahrt vom vergangen Jahr:
schnittiges Interiordesign in der BVG-Fähre
Zum Blogbeitrag geht es hier:

Das waren eine ganze Menge Bilder, uns hat die Fahrt in die Vergangenheit Spaß gemacht und vielleicht kommt es hier herüber und überhaupt...

Mittwoch, 21. Mai 2014

Hängende Gärten oder ein wenig Gemüse auf dem Balkon

Am Montag bin ich endlich dazu gekommen im Bauhaus ein wenig Erde zu besorgen. Saatgut hatte ich bereits aus dem Vorjahr bzw. habe es in Vancouver besorgt. 
Warum in Vancouver Saatgut kaufen? Nun, dort hatte ich schließlich Zeit jede Menge neue Ideen auszuhecken und das eine oder andere dafür auch zu besorgen. Hier bin ich also auf dem Balkon am vorbereiten. Und, ja, Ihr seht richtig, dort steht (noch) der Weihnachtsbaumständer. Ich bin mir noch nicht sicher, ob ich ihn aussortiere oder nicht ☺☺!

Was darf denn ausgesät werden? 
Rucola, Pflücksalat und grüne - äh - lila Bohnen
Zum Glück gibt es mittlerweile Erde, die nicht mehr so viel Torf enthält wie früher. Torffreie Erde habe ich allerdings heuer hier in den Geschäften noch nicht gesehen. 
Ich habe mich auch bemüht so wenig wie möglich auf diese blaue Hochzeitsdecke zu krümeln. Diese gestickte Decke bekam eine Freundin und hat sich mir gegeben. Vermutlich gefiel ihr - wie mir auch - die blaue Farbe nicht. 

Guter Gartenboden, nicht wahr ☺☺? Rucola-Saat muß man nur andrücken. 
...und wenn ich "gut bin" und es schaffe, dann stelle ich auch noch die "Ernte" hier ins Netz und überhaupt....

Nachtrag vom Dienstag, den 22.07.2014

So sah dann einer der Balkonkästen kurz vor der ersten Ernte am Pfingstmontag (09.06.2014) aus:
Zwischenzeitlich hatte ich dann mehrfach bereits geerntet und der Salatwuchs ist sehr viel dichter als noch auf diesem Bild. Rucola auf dem Balkon "anbauen" lohnt sich auf jeden Fall!
Oder hier am 17.07.2014 Buntstifte an Thymian:
Okay, die Johannisbeeren sind vom Hof, aber der ist ja auch = hier ein paar Stufen runter und überhaupt...

Freitag, 16. Mai 2014

Hippies in Shaughnessy, Vancouver?

An einem Tag bin ich einmal wieder nach Shaugnessy gelaufen, um mir die großen, ruhigen oft mit alten Kastanien gesäumten Straßen anzusehen und die großen Villen zu bewundern. Auch wollte ich nachgucken, ob es immer noch den von mir so genannten Hippie Shrine im Park gibt. 
...ich kann an keiner Baumblüte vorbei
An keiner Baumblüte kann ich vorbei - bin noch gar nicht in Shaughnessy angekommen - da geht die "Knipserei" schon los. Nach Rinde und Blüte zu urteilen, schätze ich, daß es sich hier um einen Zierapfel handelt, der in mehreren Exemplaren als Straßenbaum gepflanzt wurde. 


die letzten cherry blossoms in der 16th Ave. 
Nach ettlichen, weiteren cherry blossoms kam ich schließlich doch an:

Mir gefällt dieses Haus (Nichol House) aufgrund seines großen Gartens besonders gut:
Nichol House

nett, nicht wahr?? und doch eher eins der kleineren Häuser


...so sad....

schade....

wir sind NICHT in den Südstaaten gelandet....

... auch nicht von schlechten Eltern...

...tja, dafür wurde zuvor abgerissen!
In der Mitte des Viertel gibt es einen kleinen ovalen Park und dort hatte ich bereits im letzten Jahr diesen farbenfrohen "Hippie-Shrine" an vier Ecken des Baums entdeckt, der nach wie vor genutzt wird. Wofür würde mich sehr interessieren, neugierig wie ich nun einmal bin??? Teelichter und verwelkte Löwenzahnblumensträuße lassen mich immer wieder an Hippies denken. Da ist einfach jemand sehr kreativ und fern des so genannten "main streams". Mal sehen, wie es demnächst dort ausschaut:
kann man bunt steigern?

der "Shrine" im ganzen zu sehen

alte Kastanien säumen einige der Straßen


Was lugt denn dort im Park an anderer Stelle hervor:
in memorium (siehe unten)
Ich habe dann noch einen kleinen Zettel mit einer Notiz von mir und Raum für weitere dort hineingetan...
Das war der kleine Ausflug in die Welt der Leute, die u. a. noch Nannys, Chauffeure und Gärtner beschäftigen - tja und überhaupt....

Nachtrag 12.04.2016: hier noch ein Photo wie sich das Museum of Vancouver eine klassische Shaughnessy-Lady vorstellt:
Ausstellung im Museum of Vancouver
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