Donnerstag, 22. August 2013

Tagebuch: Hoffnung, Träume, Geheimnisse (und ein Buchtip)

mein Tagebuch 28


Jeder hat etwas zu berichten! Es ist nicht richtig, daß doch in meinem Leben gar nichts passiert! Nein, das ist nicht richtig! Jeder hat eine unterschiedliche Art das Leben zu sehen, wir haben Hoffnung, Träume und auch Geheimnisse.



Nicht wahr? Plötzlich gibt es doch etwas zu schreiben, fern davon, ob die Waschmaschine gerade die Weiß- oder die Rotwäsche laufen läßt. Jetzt erzähl ich Euch ein Geheimnis, in meinen TBs kommt die Waschmaschine sogar relativ häufig vor. Da das TB-Schreiben zumeist ein Ritual bei mir ist und das beinhaltet zunächst das Tagebuch an sich, dann eine Kanne Darjeeling (Tee), etwas Gebäck, eine Kanne Wasser, Buntstifte und fast immer das Laufen der Waschmaschine, da das Schreiben zumeist zur selben Zeit stattfindet. Der geschriebene Satz über die Waschmaschine läßt meine Gedanken sammeln, ehe ich zum wesentlichen komme.



Egal, wie alt Du bist, Du hast immer etwas zu erzählen. Jeden Tag ein paar Minuten oder am Wochenende ein Stündchen, wie es Dir gefällt. Ein Schatz, der über die Jahre wächst und Deine Entwicklung im Leben zeigt. Es lohnt sich in Deinen alten Tagebüchern zu stöbern. Ab einem gewissen Alter haben unsere Kinder auch zunehmend mehr Interesse an ihren Wurzeln (ggf. Ahnenforschung), wie wunderbar, wenn sie dann auf diese Quellen zurückgreifen können. Ggf. kannst Du Deine Tagebücher auch dem Deutschen Tagebucharchiv in Emden überlassen.



Nun habe ich bereits ein paarmal über den Wert vom TB-Schreiben gesprochen, beim nächsten Mal (Donnerstag) komme ich dann wirklich mit ein paar konkreteren Ideen daher – zur Zeit bin ich noch in der Orientierungsphase, was ich hier denn wirklich schreiben möchte. Eine Idee vielleicht doch noch: hast Du die kleinen Jahreskalender in meinem TB entdeckt? Diese Werbegeschenke habe ich in jedem TB, so daß ich immer über den Tag des Jahres orientiert bin.

TB 28, Teile des Inhaltsverzeichnisses und Buchtip

Und am Schluß noch ein Tagebuchtip:



„Die Berliner Tagebücher der Marie … Wassiltschikow 1940 – 1945“



„Die Einzigartigkeit dieses umfangreichen Tagebuchs liegt gerade in seiner Privatheit. Denn sie ermöglicht es, dem nachgeborenen Leser wie dem Zeitgenossen von damals, jene Jahre eben in ihrem Alltag heraufzubeschwören, Facetten des Krieges, die man, außer in der Literatur, so gut wie immer aussparte, obwohl sie es sind, aus denen man auch heute erfahren kann, wie es wirklich gewesen ist.“ Zitat: Die Presse, Wien (gemäß Bucheinband)



Ich habe dieses TB vor Jahren mit Begeisterung gelesen.



Gibt es ein Tagebuch, welches Dir besonders gefällt?
geringfügig rev. 30.12.2014

Mittwoch, 21. August 2013

Lernen, solange man lebt



Letzten Mittwoch hatte ich im Rahmen von 10 Glücksregeln über den Wert von Freundschaften meine Gedanken aufgeschrieben:


Eine weitere Glücksregel beinhaltet für mich das Lernen. Warum lernen, habe ich nicht in der Schule genug gelernt? Mitnichten, so denke ich. Wenn ich nicht mehr lerne, dann komme ich nicht mehr weiter im Leben, werden unter Umständen unzufrieden und womöglich depressiv.

Lernen bedeutet nicht nur das Lernen von Vokabeln, Formeln und wann die große Keilerei war. 
Bereits 6 3/4 Jahre (einschl. Schwangerschaft) gelernt Photo© aus San Francisco
Wichtig für mich ist zum einen, daß ich lerne wie ich mit anderen besser umgehe, daß ich lerne, mich auch einmal zurückzunehmen (etwas, was mir sehr, sehr schwer fällt), daß ich lerne, daß ich mit einer positiven Grundstimmung im Leben wesentlich weiterkomme.

Zum anderen aber auch, daß ich mich Neuem gegenüber offen zeige und hier vielleicht auf ganz neue Wege stoße, die mir ein erfülltes Leben bieten kann und mich durch das Lernen neuer Dinge wieder ein Stück weiter in meiner Entwicklung bringt.

Ich merke, daß es hier noch sehr viel mehr zu sagen gibt, doch ich wollte ja jeweils lediglich Notizen bringen, den Rest zeigt das Leben und unsere eigenen Gedanken dazu und was ich, was wir daraus lernen.

Dies und die die anderen Posts zu diesen Themen schreibe ich vor allem, um mich immer wieder selbst - wenn gewünscht - erinnern zu können, was ich in meinem Leben ändern möchte.

Anhand dieses Posts habe ich bereits auch schon gelernt, falls jemand ihn zuvor gelesen haben sollte und zufällig nochmals reinschaut wird bemerken, daß ich ihn geändert habe. Ich danke für das Lernen und überhaupt….

Dienstag, 20. August 2013

Aufbewahrung von Tee

Porzellan: Seltmann Weiden (selbstgebackene Brownies) Photo©
Tee nimmt schnell fremden Geruch und Geschmack an. In der Tat bekam ich vor langer Zeit einmal einen Tee serviert, der nach Bohnenkraut schmeckte. Warum? Er stand im Gewürzregal (keine gute Idee!). Und warum bemerkte die regelmäßige Teetrinkerin nicht den ungewöhnlichen Geschmack? Weil sie ihren Tee grundsätzlich mit viel Zitrone und noch mehr Zucker trank. Ist das dann eigentlich noch Tee und überhaupt….? Zumindest nicht für mich


Man sollte ihn daher in wirklich fest verschließbaren und dunklen Behältern aufbewahren und fern von anderen Lebensmitteln, Kräutern und dergleichen.



Tee verdirbt nicht so schnell, sofern er keine Feuchtigkeit zieht, doch frische Ware ist einfach am aromatischsten, so daß der Teevorrat in der Menge besser überschaubar bleibt. 

Ich liebe den frischen Duft der Teeblätter einer neugeöffneten Packung und das feine Aroma eines Darjeelings frisch aufgebrüht. Herrlich und keine Zusätze (außer etwas Gebäck und einem Glas Wasser).



Hattest Du schon einmal Tee, der etwas ungewöhnlich war?

Montag, 19. August 2013

Wo ist das?

  Photo©

Wo ist das?

Letzten Montag (Tag für allerlei, ein Freiraum für alles Mögliche) hatte ich ein Inhaltsverzeichnis, das kam nicht besonders an (selbst der Haftungsausschluß hatte mehr Aufrufe), also lasse ich das und überhaupt…

Wo ist das? Auflösung am nächsten Montag. Tip, das eine Photo war bei einem früheren Beitrag schon einmal erschienen.


 Photo©

Sonntag, 18. August 2013

Obst & Gemüse

Obst & Gemüse....
gemütliches Balkonfrühstück am Sonnabend   Photo©



Für sonntags habe ich mir vorgenommen, kurz immer etwas über Ernährung vorzustellen. Letzten Sonntag gab es ja etwas zum Selbstgebackenen:


Heute möchte ich mich quasi selbst noch einmal erinnern, wie wichtig frisches Gemüse und Obst ist. Zur Zeit gibt es dies ja in einer großen Auswahl, so daß ich nun hier auch die Blaubeeren dabei habe (machen sie sich nicht wunderbar auf dem „Indisch-Blau“?).
Porzellan: Indisch-Blau (hier von Winterling)  Photo©

Frische Himbeeren sind nicht einfach zu bekommen, wenn ich sie sehe und sie in guter Qualität sind, dann greife ich zu, so in der letzten Woche zweimal. Das bißchen, was hier zu sehen ist (okay, habe 2, 3 vorher genascht), kostete am Freitag in der Tat 2,99 € (am Mittwoch 2,49 €), doch sie waren wirklich gut und schmeckten auch nach Himbeeren. Herrlicher Luxus aus deutschem Anbau.

Ansonsten war der Rest auf den Tellern relativ günstig zu erhalten. Ach halt, die Avocado aus Peru schlug jedoch mit 1,49 € zu Buche, doch sie war auch sehr gut. In letzter Zeit hatte ich eher Pech mit Avocados, so daß ich jetzt – ähnlich wie bei den Himbeeren – zu einer speziell ausgelobten Qualitätsmarke übergegangen bin. Avocados ohne alles (d. h. keine Zitrone, kein Pfeffer, keine Curry einfach natur) liebe ich besonders auf frisch geröstetem Vollkornbrot; oder ich verwende sie auch gern als Butterersatz.

Welches Obst und Gemüse liebst Du besonders?
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