Samstag, 10. Oktober 2015

Ein Paradies auf Erden finden - Das Torhaus Kotelow

Ja, das wollten sie und das tun sie, Ihr Paradies im Hier und Jetzt finden und erschaffen. Y und W vom Torhaus Kotelow.
Das Torhaus in Kotelow
Vorgestern am Donnerstagmorgen bei gutem Regen ging es mit der Bahn aufs Land. 
Die zweistündige Fahrt führte mich zu langjährigen Freunden, die sich ihren Traum vom eigenen Haus mit Garten erfüllten und das denkmalgeschützte Torhaus in Kotelow vor zwei Jahren gekauft hatten. Bevor es zur großen Besichtigung von Grund und Boden ging mußte jedoch erst einmal kräftig und lecker gefrühstückt werden:
Vollberufstätige Katzen und ehrenamtliche Freizeit-Coaches Kitty und Tom waren auch mit von der Partie.
Der Ofen bullerte, das FrüStü mundete ausgezeichnet und wie "geplant" dauerten Gespräche über Gott und die Welt und natürlich uns selbst bis halbdrei. Eine gerade richtige Frühstücksbeendezeit.
Nun aber raus in den Regen.
1733 erbaut, Torhaus Kotelow, restauriert 2015

Was gibt es in der unmittelbaren Umgebung?
 Unter anderem einen Gutshof
Das Torhaus steht bereits seit einiger Zeit unter Denkmalschutz, früher diente es u. a. als Wohnhaus, aber auch der Konsum gab den Dorfbewohnern ihren täglichen Einkauf. Dort wo heute der Frühstückstisch steht war einmal die Ladenkasse. Lang, lang ist's her. Trotz intensiver Recherche konnten die neuen Eigentümer nicht viel über die Historie in Erfahrung bringen. Beim letzten Tag des offenen Denkmals hatten sie zahlreiche Gäste. Alle freuen sich, daß nun wieder Leben an diesen zentralen Dorfplatz eingezogen ist und die behütsame Restaurierung unter "strenger" Beobachtung der Denkmalschutzbehörde voranschreitet. Eine ältere Dame, die als Kind dort unter einfachsten Verhältnissen gewohnt hatte, konnte mit einem Lächeln von sich sagen: "....und wir waren glücklich dort..."
Das ist nun zur Maxime von Y und W geworden, wir wollen hier auch glücklich sein und mit dem arbeiten, was vorhanden ist. Egal wo früher nun einmal die Trennwände der einzelnen kleinen Zimmerchen gewesen sein mögen. Und ist das nicht das wichtigste im Leben: Glücklichsein? Ein gutes Ziel.  

Der Herbst schreitet voran und zeigt sich in schönen Farben.



Um ihre Arbeit als Lebenscoaches weiterhin ausführen zu können haben sich die beiden für`s erste leerstehende Räume in Sichtweite als Büro angemietet. Dort war dann auch später mein gemütliches Nachtlager. Im Treppenhaus sah ich diese bemerkenswerte, liebenswerte Wandgestaltung:
Aber zurück zum Torhaus und dessen Fassade. Es gibt noch viel zu tun und sie packen es an.

Ein herrlicher Weg. Links dann "der Block":
Heute muß in diesen Beitrag alles rein, was das Photoarchiv hergibt ☺☺☺☺. Es war einfach sooooo schön dort!
 Auf der rechten Seite wartet noch die "Sanierung"
 Der linke Flügel dagegen ist fertig:
 In Sichtachse die Dorfkirche von Kotelow:
die Kirche von Kotelow

Und natürlich auch der Herbst am Torhaus:


 Ja, ich fühlte mich sehr willkommen!
 
Mediterran trifft Heimat (okay; Kürbisse stammen ursprünglich aus Amerika):
Schöne Tagetes:
 
 Sonnenblumen grüßen uns:
 
Die Findlingsmauer, vor längerer Zeit eine ABM-Maßnahme gewesen:
Die hintere Seite des Torhauses 
 
Später gab es wieder viele gute Gespräche voller Humor aber auch Ernst und Tiefe und ich hörte die Geschichte
historische Zeichnung (Linolschnitt???): Torhaus Kotelow
zu diesem Originalbild zum Torhaus Kotelow.


In der Nacht schlief ich wie ein Engelchen. Was machen meine Freunde, was das Haus am Freitagmorgen...
 .... und gegenüber?

Ja, und nun dürfen wir wieder essen, wie Gila van Delden immer sagt. Über Gila kennen Y und ich uns aus unserer Schwanenwerderzeit.
 

Hier ein paar historische Fliesen aus Konsumzeiten im Bad:


Wunderschön sind auch die tiefen Fensterlaibungen:

Gemütlicher Wohnraum
Es wird viel gelesen - herrlich!!! Dort fühl ich mich wohl, dort will ich sein ☺!
Fund beim Ausräumen eines Dachbodens, Lexikothek fern von Google & Co. aus dem Jahr 1934:
Zum Schluß noch ein paar weitere Impression vom Land bevor es Freitagabend wieder nach Berlin ging:
Das Fachwerk aus dem Torbogen:
Unterwegs auf Wanderung:

 
 
Am Tag zuvor sahen und hörten wir auch hunderte von Kraniche.
Der nächste Winter kommt auf jeden Fall, Zeit für etwas Muße und Innehalten.
 
 
 Die berühmten Alleen - hier Kastanien - sind ebenfalls dabei:
 Der Weg ist das Ziel!!!
 
 Das kleine Schloß mit Park:
 
 Blick von Schoßpark über die Felder:
War das schön, zwei Tage auf dem Land! Ihr Lieben, vielen, vielen Dank für die schöne Zeit! "Man" und ich auch fühlt sich in Eurer Gegenwart einfach nur wohl und geborgen. Zwei prima Tage und überhaupt...

Donnerstag, 8. Oktober 2015

Häkeldecke

Seit Januar 2014 wuchs in Berlin eine Häkeldecke Stück um Stück. Nein, kein kompliziertes Muster, sondern simple Stäbchen cm für cm, um die 200 Maschen je Reihe. Meditativ ging es fast ohne Konzept Reihe um Reihe weiter. Der Weg war das Ziel!!!!! 
Was ich mir vor eineinhalb Jahren absolut nicht vorstellen konnte, ist nun tatsächlich geschehen: sie ist fertig!

Hier noch zwei Bilder während der "Produktionsphase":

Tja und das ist sie nun, vollendet am 03.10.2015:

Ja, ja, ich weiß, andere fertigen absolute Meisterwerke an und hier schaut es so simpel aus. Aber egal, die Entspannung, die ich dabei hatte, ist unbezahlbar. Außerdem ist sie ein Unikat und mir gefällts, was die Hauptsache ist. 

Übrigens habe ich sie mit genau derselben Häkelnadel gefertigt mit der ich 1969/1970 in der 3. Klasse das Häkeln erlernt habe. 

Hier noch eine andere Zwischendurchhäkelei bereits von 2013 mit Baumwolle made in Canada. Bei der unteren und oberen Tasse handelt es sich um Wedgwood Porzellan
Und für den 04.10.2015 kann ich verkünden, daß die Decke auf dem Balkon eingeweiht wird! Das nächste Projekt habe ich natürlich schon begonnen ☺☺
Geschirr Jäger (Teller: DDR) sowie Kahla indisch blau

und überhaupt...

Mittwoch, 7. Oktober 2015

Ein paar erste Wohnzimmerbilder...

.... sollen hier sich nun "tümmeln":
Die Bilder (hier nordisch/dänische Acrylbilder) sind noch anzubringen, sie sollen jetzt als Fries an der Wand über den Eßtisch gelangen. Der rechte kleine Schrank  ist schon zweimal verrückt worden:
Ja, richtig, die IKEA-Stühle (insgesamt vier) müssen neu aufgepolstert und bezogen werden (blau paßt nicht). Momentan bleibt es auch noch bei diesem IKEA-Sofa. Über dem Sideboard kommen dann die gesammelten Stickereien.
hier auch meine selbstgehäkelte Decke und Stanellas Kissen
Zunächst gilt es jedoch die Schränke und Schubladen einzuräumen und überhaupt....

Montag, 5. Oktober 2015

Frühstückspause

....ist gleich zu Ende und dann kann schon ein wenig eingeräumt werden. Alles ist bereits ausgestaubsaugt und ausgewischt!

Der alte Sofatisch - hier oben noch zu sehen - ist schon raus.
Wo habe ich nur neulich das größere Ladekabel hingelegt?? Daher diese kreative Perspektive.
Worauf ich mich eher nicht freue, ist das Bilderaufhängen. Wo ist die Wasserwaage?

Schön wär's jetzt im Wald wie vorgestern am Wannsee. Na wird schon werden mit Mutta Behr'n, nur die alte Schmitten hat jelitten.

Okay, okay, genug gekaspert, auf geht's. Seufz.... schmunzel und überhaupt...

Sonntag, 4. Oktober 2015

Sonntagmorgen in Kreuzberg

Ein paar kurze Impressionen von heute morgen aus der Bergmannstraße sowie der angrenzenden Nostitzstraße, da Cynthia Barcomis Leckereien am sonntäglichen Frühstückstisch auf Balkonien warten ☺☺....

Cynthia Barcomi am urbanen Stricken, Bergmannstraße

ehemaliger Kohlenkeller in der Nostitzstraße


und überhaupt....

Freitag, 2. Oktober 2015

Kantstraßenimpressionen und Malerarbeiten

Der gestrige Donnerstagshimmel zeigte sich von seiner besten blauen Farbe. Ein restliches Stückchen des Supermonds vom Montag grüßt hier über den Dächern der Kantstraße gegen 10.00 h (MESZ) morgens:
Charlottenburger Kantstraße mit Reste des Supermonds
Weiter gings an zahlreichen Geschäften entlang Richtung Zoo, wo die große Baustelle wächst und wächst:

... mit der Gedächtniskirche im Hintergrund ...

Jungedi, jungedi, wie so oft, frage ich mich, was war dort vorher? Nun, nichts Dolles. Noch kurz zu Ullrich am Zoo hineingesprungen und dann schnell, schnell zum Bus
gerannt und ab nach Hause, doch halt, schnell noch die kleine Canon gezückt und für mich festgehalten:

Ein Blick über den Ku'damm Richtung Tauentzien mußte auch noch drin sein, rechts das ehemalige Wertheim (wurde von Karstadt, als es denen noch besser ging, geschluckt):
Tja und wie schaut es nun mit dem gestrigen Renovierungsfortschritt aus???? Hah, fast fertig!!! Jipiiieee


Yeah und der Balkon ist bereits picobello. Hipp, hipp Hurah:

Ach ja, eins noch, wieder einmal meinen eigenen Schwur gebrochen, nichts zu kaufen (okay, einen Stift brauchte ich schon.... aber gleich elf Stück??? ☺)
Okay, soll ich es gestehen, daß ich auch noch ein Buch im modernen Antiquariat gekauft hatte???? Soll ich? Heute hatte ich auf dem Balkon schon die eine oder andere gute Lesestunde mit
Ruth Maier: Das Leben könnte gut sein - Tagebücher 1933 bis 1942
Bisher sehr lesenswert und überhaupt....
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